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Generalversammlung - Teilwahlen und Ehrungen beim Katholischen Kirchenmusikverein / Jugendheim bereitet Sorge

Musiker vor großen Aufgaben

Von 
Dieter Stojan
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Der Katholische Kirchenmusikverein ehrte seine Mitgliedschaft für viele Jahre Vereinstreue. © Dieter Stojan

Lampertheim. Die Hans-Pfeiffer-Halle musste der Katholische Kirchenmusik Verein zu seiner Generalversammlung in Anspruch nehmen, um alle pandemiebedingten Hygienemaßnahmen durchzuführen. So wurde schon im Foyer der Zugang der Mitglieder kontrolliert sowie dokumentiert – und diese waren sehr zahlreich der Einladung gefolgt.

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Birgit Steube, die langjährige Vorsitzende, ging dann auch bei der Begrüßung kurz auf die besonderen Umstände der Versammlung ein. „Normalerweise ist nach Aschermittwoch die Mitgliederversammlung, aber durch Corona mussten wir den Termin auf das Ende der Schulferien legen. Wir konnten im vergangenen Jahr kein Stiftungsfest feiern und werden es auch in diesem Jahr nicht feiern können“, bedauerte Steube. „Die Ehrungen fielen natürlich auch aus, die werden wir heute nachholen.“

Geehrte und Gewählte

Teilwahlen: Zweite Vorsitzende: Claudia Fischer, Schriftführerin: Karin Schüßler; Beisitzer: Roman Stöckinger, Jürgen Kind, Charly Hartnagel, Kassenprüfer: Klaus Engert, Bernd Funck.

Ehrungen 2020: 50 Jahre: Manfred Kissel, Franz Josef Fäustle, Helene Weidenauer; 25 Jahre: Christina Buso, Julia Mandel; 10 Jahre: Sabine Eberhardt, Josef Auer, Kathrin Lahrsow, Leander Hebig, Maria Lenz, Karin Götz.

Ehrungen 2021: 50 Jahre: Stephan Konrad, Karl Heinz Hoffinger. 25 Jahre: Karin Schüßler, Jürgen Knapp, Werner Schmitt, Jutta Knapp, Anja Heer, Birgit Weidenauer, Monika Gaida, Jutta Funck, Roxana Kind, Tanja Reichert, Christopher Jakob, Detlef Reppert, Maria Walter; 10 Jahre: Esther Krämer, Tim Karb, Philipp Lederer, Klaus Leschinski, Steffen Metzner, Marie Luise Andres, Ernst Kraus. sto

Der erste Lockdown dauerte länger als gedacht, alle Proben, Veranstaltungen und Ständchen fielen aus. Einzig die Aktion „Musik aus dem Fenster“ bei dem Mitglieder jeden Sonntag ausgesuchte Weisen – entweder im Garten oder auf dem Balkon spielten – gab eine Gelegenheit musikalisch in Übung zu bleiben. Im Sommer 2020 wurde der Probenbetrieb wieder zaghaft aufgenommen, bis dann der nächste Lockdown kam. „Trotzdem konnten wir am Kerwegottesdienst und an Weihnachten in kleiner Besetzung spielen. Jetzt proben wir wieder seit Mitte Mai, da die meisten Musiker geimpft sind, wobei ab sofort zu den üblichen Zeiten geprobt wird.“

Das große Orchester ist mitgliedermäßig fast unbeschadet aus der Krise gekommen, aber bei den Newcomern wird ein Neuaufbau notwendig sein, erklärt Steube bedauernd. Der Blick in die Zukunft zeigt viele Ungewissheiten. Geplant ist ein Ensemble-Konzert am Ersten Advent in St. Andreas, das Neujahrskonzert 2022 ist ebenfalls noch nicht sicher. Als größtes Problem stellt sich weiterhin die Zukunft des Jugendheims dar, berichtet sie abschließend. „Wenn ein Abriss erfolgt, stehen wir ohne ein Dach über den Kopf dar. Diese Tatsache bedroht unsere Existenz.“

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Auch der Bericht aus dem Orchester durch Karin Schüßler drehte sich um die coronabedingten Probenausfälle. Immerhin wurden bis jetzt 28 Proben abgehalten. Auch Roxana Kind vom Jugendorchester berichtete über die gleichen Probleme. Wenigstens ist im Oktober 2022 ein regionaler Workshop geplant. Die Zweite Vorsitzende Claudia Fischer berichtete, dass der Verein über 327 Mitglieder verfügt davon sind 59 aktive Musiker und 26 Newcomer.

Nach der Totenehrung durch Pfarrer Claus Peter Stockh und gemeinsamen Gebet, erstattete Kassiererin Andrea Kind den Geschäftsbericht. Insgesamt steht der Verein auf gesunden Füßen. Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. Die Teilneuwahlen des Vorstands verliefen ohne Probleme. Claudia Fischer bleibt Zweite Vorsitzende, Karin Schüßler ist Schriftführerin.

Um die Gemeinnützigkeit zu behalten, musste die Satzung geändert werden. Die Zustimmung und Korrektur eines Paragrafen erfolgten einstimmig. Nachfolgend wurden zahlreiche Mitglieder für Vereinstreue geehrt. Bettina Waßmann erfuhr dabei eine besondere Ehrung. Sie ist 40 Jahre aktive Musikerin und wurde vom Diözesanverband zum Ehrenmitglied ernannt. Wie es sich für einen Musikverein gehört, wurde musikalisch gratuliert. Das große Orchester unter der Leitung von Markus Niebler spielte am Ende der Versammlung drei Stücke, darunter auch „Oh happy day“. Dabei spielten die Musiker sichtlich befreit auf.

Freier Autor

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