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Mehr Platz für Grundschulen

Von 
Fritz Götz
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Zur Berichterstattung über den Platzmangel an Lampertheimer Grundschulen:

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Leserbrief-Autor Fritz Götz schlägt einen Anbau für die Schillerschule vor. © Zinke

Unstrittig ist wohl, dass man für die Kernstadt, Rosengarten und Neuschloß ab dem Schuljahr 2023/24 mit insgesamt zwölf Klassen pro Jahrgang rechnen muss. Ideal wäre es, wenn alle drei Lampertheimer Grundschulen vierzügig wären. Das ist bei der Pestalozzischule kein Problem, bei der Goetheschule nicht, nur bei der Schillerschule. Dabei wird bisher nur über eine einzige Lösungsvariante diskutiert: Wenn die Schillerschule nicht vierzügig ausgebaut wird, muss die Pestalozzischule fünfzügig werden und viele Kinder müssen vom Innenstadtbereich über die Bahnlinie in die Pestalozzischule wandern.

Wie wäre es mit folgender Überlegung: Die Schillerschule erhält einen Anbau an der Neuen Schulstraße bis zur Domgasse. Hier wäre (nach den bisher gezeigten Plänen) genügend Nutzfläche vorhanden, um vier Klassenräume, zwei Differenzierungsräume, eine Mensa oder alternative Räumlichkeiten zu schaffen.

Den Schulhofersatz könnte man durch die Schließung des Durchgangs zum Schillerplatz und Nutzung des kleinen Platzes hinter der Volksbank (wenn der Eigentümer mitspielt) schaffen. Damit wäre die Schillerschule stabil dreizügig und für den Ganztagsbetrieb gerüstet. Fehlt also ein Klassenzug auf der „Innenstadt“-Seite. Dafür müsste man die Goetheschule fünfzügig ausbauen. Wie? Indem man den Neubau entlang der Hagenstraße (der sowieso von Anfang an eine Fehlplanung war) wieder abreißt und an dieser Stelle einen vernünftigen zweigeschossigen Neubau errichtet. Goetheschule und Schillerschule liegen so eng beieinander, dass die Lenkung der Schülerströme hier kein Problem darstellt.

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Ich behaupte nicht, dass eine solche Variante ganz ohne Schwierigkeiten umsetzbar ist und dass sie auf Dauer die Grundschulsituation in Lampertheim stabilisiert. Diese Möglichkeit aber erst gar nicht in Erwägung zu ziehen und zu diskutieren, halte ich für grob fahrlässig. Man müsste jedoch eingestehen, dass man vor einigen Jahren einen Planungsfehler gemacht hat. Und hier liegt wohl das Problem.

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