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Hüttenfeld

Kirchen vor großen Umbrüchen

Wieder ökumenischer Gottesdienst

Von 
ron
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Gemeinsamer Gottesdienst vor Schloss Rennhof. © Ronald Ehret

Hüttenfeld. Nach drei Jahren Pandemie konnten die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Hüttenfeld endlich wieder einen ökumenischen Gottesdienst zusammen feiern. Für Pfarrer Thomas Höppner-Kopf, der seit 20 Monaten bei der evangelischen Kirchengemeinde tätig ist, war es der erste seiner Art im beziehungsweise neben Schloss Rennhof. Leider musste er auf seinen katholischen Kollegen Virgiljus Grigutis, mit dem er freundschaftlich verbunden ist, verzichten. Letzterer hat kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt. So war es Rainer Brauksiepe vom Pfarrgemeinderat der Herz-Jesu-Gemeinde, der Höppner-Kopf zur Seite stand.

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Das Thema des Gottesdienstes war ebenfalls ökumenisch. Denn die katholische wie auch die evangelische Kirche stehen in Zeiten massiven Rückgangs von Kirchenmitgliedern vor erheblichen Problemen. Umstrukturierungen der Kirchengemeinden müssen erfolgen, deren Ausmaß niemand recht abzuschätzen weiß. In der evangelischen Kirche nennt man diesen Umbau „Nachbarschaftsräume“, die Katholiken sprechen vom „Pastoralen Weg“.

Im Prinzip ist allerdings das Gleiche gemeint. Die Kirchengemeinden müssen durch den Rückgang an Geldern Räumlichkeiten abgeben und mit anderen Gemeinden aus der Nachbarschaft enger zusammenarbeiten. Wie das im Einzelnen aussehen soll, konnte weder Brauksiepe, noch Höppner-Kopf genauer konkretisieren. Dennoch wollen sie in der Entwicklung auch Chancen sehen.

Musikalisch wurde der Gottesdienst bereichert durch den Chor der Herz-Jesu-Gemeinde mit Verstärkung aus Viernheim unter der Leitung von Hermann Wunderle. Im Anschluss saßen viele Gläubige bei einer kräftigen Gulaschsuppe zusammen und diskutierten über Pastoralen Weg und Nachbarschaftsräume. ron

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