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Kaufland-Areal - Bürgerkammer plädiert für Wohnbebauung

„Kein Zwang für mehr Gewerbe“

Von 
red
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ROSENGARTEN. Die Bürgerkammer Rosengarten, Fraktion im Ortsbeirat des Stadtteils, blickt nach der Bürgerversammlung zum Kaufland-Areal positiv auf die kommenden Monate. „Die Bürger teilen die Auffassung, dass ein reines Gewerbegebiet nicht im Sinne der Bewohner ist. Nun gilt es nach Alternativen zu suchen“, schreibt Oliver Schmitt, Vorsitzender der Wählerliste, in einer Pressemitteilung.

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Die Bürgerkammer sei erfreut über die ergebnisoffene Herangehensweise der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik, berge dies doch ausreichend Raum für visionäre Ideen. Diese seien aus der Bevölkerung schon zahlreich benannt worden: reine Wohnbebauung, ein Mischgebiet aus Kleinbetrieben mit Wohneinheit, Solarfeld mit Bürgerbeteiligung, renaturierte Flächen und mehr. Die Generationenverantwortung müsse dringend in hoher Gewichtung in alle Überlegungen mit einbezogen werden.

Ausreichend Potenzial

„Grundlegend sehen wir durch die hohe Dichte und voranschreitende Entwicklung an Gewerbe in der Region ausreichend Potenzial für gewerbliches Wachstum vorhanden. Dies rechtfertigt aus Sicht der Bürgerkammer keinen Zwang für ein weiteres Gewerbegebiet in der unmittelbaren Nachbarschaft von Wohngebieten“, heißt es weiter. Nach wie vor liege der Fokus der Bürgerkammer auf einer, wenn auch schwierigen, Umsetzung von Wohnbebauung. Die Erweiterung des Stadtteils biete Herausforderungen, die es gründlich zu prüfen, doch nicht zu scheuen gelte. „Auch wir sehen eine Altlastenprüfung als zwingend notwendig an“, heißt es weiter. In diesem Themenkomplex sei eine Untersuchung des westlich angrenzenden Naturschutzgebiets genauso erforderlich wie die der Hinterlassenschaften auf dem Gebiet der alten Ziegelei. „Die Bevölkerung sollte zeitnah und umfassend aufgeklärt werden, ob die Gerüchte um die Bodenbelastung der Wahrheit entsprechen oder nur Panikmache sind“, fordert die Wählerliste. red

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