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Wettbewerb - Lampertheimer Newcomer Andreas Kirsch belegt bei ComedyCup im Capitol den zweiten Platz

„Ich hatte ein super Heimspiel“

Von 
Rosi Israel
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Neben einem Pokal für den zweiten Platz des ComedyCup im Capitol erhielt Andreas Kirsch außerdem den Förderpreis des Aldiana Club Resorts für Newcomer. © Kirsch

Lampertheim. Der Comedian Andreas Kirsch hat mit seinem Soloprogramm einen rasanten Aufstieg erlebt. Schon die heiße Testphase seines Comedy-Auftrittes hatte der Lampertheimer großartig gemeistert. Die mündete nämlich ins Finale des achten Comedy Cup im Capitol Mannheim, den Roland Junghans mit weiteren Branchenkennern am im Mai veranstaltete. Dort traten die erfolgreichen Künstler von Kabarett bis Comedy des Vorentscheids zum Wettstreit an.

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Das Finale wurde vom Kooperationspartner des Capitols, Radio Regenbogen, präsentiert. Andreas Kirsch stellte sich als Newcomer der Expertenjury und belegte in der Finalrunde den zweiten Platz. Nach diesem tollen Ergebnis ist er nun für Auftritte auf weiteren Bühnen bereit, um sein Soloprogramm zu präsentieren. Bevor er zum Endspurt ansetzte, feilte er noch ein wenig an seiner humoristischen Szene, erklärt der 37-Jährige im Gespräch mit dieser Redaktion. „Ansonsten war es die gleiche Nummer.“ Er berichtet über den spannenden Tag der Endausscheidung: „Je näher die Stunde des Finales rückte, umso aufgeregter und nervöser wurde ich.“

Newcomer und Profis am Start

Am Nachmittag stand erst einmal der Soundcheck auf der Capitol-Bühne auf dem Programm, den unter anderen die Mannheimer Vollblutentertainerin Anna Krämer begleitete. „Es traten Newcomer und Profis auf, die aber getrennt bewertet wurden“, berichtet Andreas Kirsch. Da er bei den Ersten war, die die Einstellung der Beschallungsanlage für ihre Darbietung kontrollierten, genehmigte sich der Lampertheimer noch einen Spaziergang im Freien, damit er seine innere Ruhe finden konnte. Das große Finale begann um 20 Uhr. „Von mir waren sehr viele Fans zum Zuschauen und Daumendrücken gekommen, ich war schwer beeindruckt“, schildert Kirsch. Unter den Anhängern befanden sich seine Familie und Freunde, Mitglieder des Carnevals-Gremiums im Turnverein und der Volksbühne Lampertheim. Weil die anderen Bühnenakteure von auswärts kamen, freut sich Kirsch: „Ich hatte ein super Heimspiel.“ Er sei glückselig gewesen, weil ihm die Zuschauer nach seinem amüsanten Auftritt zujubelten und es positive Rückmeldungen nur so hagelte.

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Andreas Kirsch hielt schlussendlich einen Pokal und den Förderpreis von Aldiana Club Resorts in den Händen. Dieser Förderpreis wurde unter den Newcomern vergeben, er ist mit 500 Euro dotiert. Zusätzlich erhielt der Zweitplatzierte des Nachwuchswettbewerbs einen mehrtägigen Urlaub mit einem Auftritt im Aldiana Club auf Fuerteventura im nächsten Jahr.

Unterschiedliches ausprobieren

Inzwischen war der Lampertheimer in Bühnenshows in Köln und auf der Seebühne im Mannheimer Luisenpark zu Gast. Jetzt verrät er seine ganz eigene Strategie: „Ich möchte mich ausprobieren und von daher unterschiedliche Auftrittsmöglichkeiten annehmen.“

So heißt es für Kirsch auch als Stand-up-Comedian neue humoristische Szenen zu schreiben: „Die Ideen dafür kommen mir oft beim Autofahren oder Spazierengehen. Ich versuche mir die Gedanken zu merken und später aufzuschreiben oder ins Handy zu diktieren. Mittlerweile setze ich mich aber auch oftmals an den Schreibtisch und erarbeite mir das Material.“

Sein aktuelles Programm textet Kirsch in Hochdeutsch, mit leicht südhessischem Akzent – schließlich sollen ihn alle verstehen.

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