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Spieltreff

Hilfe und Integration

Begegnung mit großem Mehrwert für Kinder aller Nationalitäten

Von 
Rosi Israel
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Unterstützung, die ankommt: Rose Kohr (Stabsstelle Soziales der Stadt Lampertheim) beim Spieltreff. © Rosi Israel

Lampertheim. Rose Kohr, die Ehrenamtskoordinatorin der Stabsstelle Soziales der Stadt Lampertheim, hilft einem neunjährigen Mädchen beim Erledigen der Hausaufgaben, eine Siebenjährige zeichnet ihren Plüschaffen ab und die Jungen am Nachbartisch malen oder spielen im Wechsel. „Das Angebot Spieletreff für sechs- bis zwölfjährige Kinder von Intensivklassen in den Räumlichkeiten der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in der Römerstraße 120 wurde geschaffen, damit ihre Eltern die Integrationskurse in der Alten Schule besuchen oder ihrer Berufstätigkeit nachgehen können“, erklärte Marius Schmidt, Erster Stadtrat und Dezernent für Soziales.

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Der Spieletreff sei eine Begegnung für alle Nationalitäten, bei dem die Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund montags, mittwochs und donnerstags von 11.30 bis 14.30 Uhr kostenlos betreut werden. Außer der Hausaufgabenhilfe sei es für die Kinder im Hortalter ein Ort der Begegnung, mit schönen Erlebnissen und Spaß. „Hier können sich die Kinder wohlfühlen und auch Kleinigkeiten essen“, betonte Schmidt.

Finanzierung durch Spenden

Aktuell sei das Angebot geworden, als die Zahl der ukrainischen Kinder, die an die Lampertheimer Schulen kamen, gestiegen war. Nun sei das neue Schuljahr gestartet und deshalb besteht die Möglichkeit, den Spieletreff zu nutzen.

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Rose Kohr ist Erzieherin und hat ihre Wurzeln in der Ukraine. Sie wird von Nadja Meileck, die ihren Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt leistet, unterstützt. Auch die ehrenamtlichen Helferinnen Beate Haas und Sieglinde Wendel engagieren sich bei der Betreuung. „Je nach Bedarf und Interesse der Kinder werden wir auch kleine Ausflüge anbieten“, erklärte Schmidt. Andreas Dexler, der Leiter der Stabstelle Soziales fügte hinzu: „Der Spieletreff wird durch Spenden finanziert.“

Er erinnerte an den Spendenlauf am Lessing-Gymnasium Lampertheim (LGL) für die Ukraine. Die hohe Summe von 65 000 Euro kam insgesamt zusammen, und die Stadt Lampertheim erhielt von den Schülerinnen und Schüler des LGL 8000 Euro für die soziale Arbeit. Bis zum Jahresende könne der Spieletreff durchgeführt werden. Der auch dafür gedacht sei, dass die Kinder die deutsche Sprache erlernen, um schnell integriert zu sein. Andreas Dexler dankte der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde für die Nutzung der Räume und den Bezugspersonen für die Betreuung der Kinder. roi

Freie Autorin

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