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Wochenmarkt-Jubiläum - Matthias Karb, Lisa Bund und Dominik Götz sorgen für beschwingte Einkaufsstimmung / Erster Stadtrat: „Corona macht erfinderisch“

Garten der Popmusik erblüht auf dem Schillerplatz

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roi
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Die kleinen und die großen Musikfreunde haben Spaß am Auftritt des Trios Lisa Bund, Matthias Karb (Piano) und Dominik Götz auf dem Wochenmarkt. © Rosi Israel

Lampertheim. „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ gab es in Lampertheim am Samstagvormittag satt. Denn das alles gehörte auch zum Programm der Musikveranstaltung auf dem Wochenmarkt, die zahlreiche Zuschauer anzog: Musikbegeisterte, die gezielt zum Open-Air-Konzert kamen, und Kunden, die ihren Einkauf unterbrachen, um sich die Band anzuhören. Matthias Karb, der Mann am Klavier, hatte Sängerin Lisa Bund aus Rheinland-Pfalz und den Perkussionisten Dominik Götz in seine Heimat eingeladen.

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Unbeschwert und humorvoll machten sich die Musiker zu einer Tour durch den Garten der Popmusik auf – mit Titeln von Amy Winehouse und Joe Cocker. „Fühlt euch frei, tanzt und singt!“, motivierte Lisa Bund die Musikfans. Die zögerten jedoch, weil sie nicht genau wussten, was Corona-bedingt überhaupt erlaubt ist: „Dürfen wir den Mund-Nasen-Schutz absetzen?“ „Halten wir genügend Abstand?“ Andere meinten: „Wir sind durchgeimpft“, und genossen ganz einfach die Musik, schmunzelten über die auf Lampertheim gemünzten Lieder mit witzigen Textpassagen und Späßchen der Musiker.

Nach jedem Block kam eine kurze Pause, die zum Fortsetzen der Markt-Einkäufe und zum Verschnaufen der Bandmitglieder gedacht war. Lisa Bund stimmte Namikas „Lieblingsmensch“ an und sang mit Blick zu Matthias Karb: „Ein Riesenkompliment dafür, dass du mich so gut kennst…“ Schlagzeuger Dominik Götz hatte Karb kurzfristig gebeten mitzuspielen. Denn der Klang einer Cajón ist faszinierend und das Instrument vielseitig einsetzbar. „Corona macht erfinderisch“, sagte Erster Stadtrat Marius Schmidt über die Veranstaltungsreihe Spargelstädter Musiker und Gäste und dankte den Beteiligten.

Und schon fing Lisa Bund wieder an zu singen: „In Lampertheim auf dem Wochenmarkt ist es so schön.“ Matthias Karb setzte die musikalische Hommage fort: „Lampertheim ist umringt von Spargel- und Erdbeerfeldern. Auch im Schwimmbad ist es wunderbar. Nur muss der Badegast vorher buchen.“ Eine Dauerkarte löse das Problem, hakte Schmidt als Bäder-Chef ein.

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Selbst dem kleinen Philipp fuhren die Rhythmen in die Beine. Der Fünfjährige wünschte sich Sarah Connors Lied „Wie schön du bist“, und der Wunsch wurde ihm prompt erfüllt. roi

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