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Integration - Regelmäßige Treffen in der Wilhelmstraße

Frauencafé eröffnet

Von 
Rosi Israel
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Lampertheim. Süße und herzhafte Schlemmereien, Getränke und lebhafte Gespräche: Das erste Internationale Frauencafé in der Wilhelmstraße 56a ist eröffnet. Der Treffpunkt soll mehr als ein Kaffeeklatsch sein. Dort können sich Frauen, die in Lampertheim leben, treffen – egal aus welchem Land und welcher Kultur sie stammen.

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Eine Premiere: das erste Treffen des Frauencafés. © Rosi Israel

Willkommensschilder weisen beim ersten Treffen den Frauen den Weg in die großzügigen Räumlichkeiten im Untergeschoss des Hauses. Nur für den Auftakt und die Begrüßung weilt ein Mann unter den Besucherinnen: der Erste Stadtrat Marius Schmidt. Er ist der Vorsitzende der Integrationskommission und zuständig für die Stabsstelle Soziales. „Ich bin dafür verantwortlich, dass das soziale Zusammenleben in Lampertheim funktioniert“, sagt der städtische Vertreter. Die Verantwortlichen der Stadt Lampertheim seien über die Ausrichtung des Internationalen Frauencafés sehr erfreut.

Ungezwungener Austausch

14 Personen gehören zur Integrationskommission, die dieses Projekt intensiv vorbereitet hat und bald weitere Aktionen starten will. „Der Raum in der Wilhelmstraße wird nun zum Ort der Begegnung von Frauen, die sich dort ungezwungen austauschen können“, hofft Schmidt. Die Stadt Lampertheim mit ihrer Integrationskommission strebe eine wöchentliche Zusammenkunft an, erklärte der Erste Stadtrat. „Wichtig ist hierbei die Beständigkeit“, betonte Schmidt.

Dieses Projekt sei ein niederschwelliges Angebot und der Ort ein geschützter Raum für Frauen. Denn dort könnten sie sich unbefangen treffen. Schmidt sprach den an der Organisation Beteiligten seinen Dank aus und wünschte gutes Gelingen, viele Gäste, einen guten Appetit und ganz viel Spaß.

Chance zur Vernetzung

Mit großem Engagement hatten die organisierenden Frauen die Zusammenkunft vorbereitet. Sehr aktiv ist Maria Papadopoulou. Sie ist griechischer Herkunft und leitet das Internationale Frauencafé. Außerdem gehört Papadopoulou zum Integrationslotsenteam und unterrichtet ukrainische Flüchtlinge in der deutschen Sprache. „Ich sehe den Frauentreff als Chance zur Vernetzung“, sagt sie. Ihr zur Seite steht Narges Beizavi, die aus dem Iran stammt. „Ich habe Frauen angesprochen und für das Café Werbung gemacht. Es soll ein Entfaltungsraum für Frauen sein, die oft nicht viele Kontakte zur Außenwelt besitzen.“

Jennifer Zintel-Andres von der Stabsstelle Soziales der Stadtverwaltung hebt im Gespräch hervor, dass das Internationale Frauencafé auch im Hinblick auf geflüchtete ukrainische Frauen geschaffen worden sei. „Die Arbeitsgruppe wird noch festlegen, an welchem Tag das Internationale Frauencafé einlädt“, erklärt die Stadtverordnete Christiane Krotz (SPD), die ebenfalls der Integrationskommission angehört.

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