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Wirtschaft - Produktion läuft weiter, Löhne noch gesichert

Firma wfv stellt Antrag auf Insolvenz

Von 
red
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Wollte wfv in die digitale Zukunft führen: Geschäftsführer Udo Müller. © Berno Nix

Hüttenfeld. Die in Hüttenfeld ansässige Firma wfv Werkzeug-, Formen und Vorrichtungsbau GmbH hat am 1. Juli beim Amtsgericht Darmstadt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Produktionsbetrieb mit rund 90 Mitarbeitern läuft aber uneingeschränkt weiter, Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld bis Ende August gesichert. Das schreibt der vom Amtsgericht Darmstadt bestellte vorläufige Insolvenzverwalter, der Darmstädter Rechtsanwalt Mirko Lehnert in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

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Die wfv ist ein im Automotivbereich spezialisierter Dienstleister für CNC-Präzisionstechnik, Montage, Fertigung, Werkzeugbau und Prototypenfertigung. Der Antrag wurde laut Pressemitteilung gestellt, um eine Sanierungslösung herbeizuführen. Der Geschäftsbetrieb laufe sowohl am hessischen Hauptsitz in Hüttenfeld als auch am rheinland-pfälzischen Standort in Bingen am Rhein uneingeschränkt fort.

Die wfv habe zu Beginn des Jahres 2020 zunächst auf eine positive Geschäftsentwicklung blicken können, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gestoppt worden sei, erklärt Geschäftsführer Udo Müller. Der Automobilsektor und die damit verbundene Zulieferindustrie sei von den Lockdown-Maßnahmen schwer getroffen worden. Produktionsrückgänge und -stilllegungen hätten sich in der Umsatzentwicklung niedergeschlagen. Insolvenzverwalter Lehnert sieht laut Pressemitteilung aufgrund der Auftragslage und der Produktionsqualität Chancen, den Geschäftsbetrieb durch eine Sanierungslösung erhalten zu können. Vornehmliches Ziel sei die Stabilisierung des Betriebs und der Erhalt von Arbeitsplätzen. „Es stimmt uns positiv, dass die motivierten Mitarbeiter die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen unterstützen“, so der Insolvenzverwalter.

Darüber hinaus sei ein Investorenprozess in die Wege geleitet worden. „Erste Gespräche mit einem Investor haben wir bereits aufgenommen. Ich bin zuversichtlich, eine gute Lösung für das Unternehmen zu finden“, so Lehnert. red

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