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Goldene Hochzeit

Ehepaar spendet an Bildungseinrichtungen

Ruth und Werner Hartmann sammeln Geld statt Geschenke

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sto
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Das Ehepaar Ruth und Werner Hartmann (3. und 4. v.l.) bei der Spendenübergabe mit den Vertretern von Musikschule, LGL und Schillerschule. © Dieter Stojan

Lampertheim. Ihr goldenes Ehejubiläum nahm das Ehepaar Ruth und Werner Hartmann zum Anlass, statt der Jubiläumsgeschenke um eine Geldspende für einen guten Zweck zu bitten.

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„Es ist schwer für Leute in unserem Alter, ein passendes Geschenk zu finden, und so fanden wir beide die Spendenidee als eine gute Sache“, sagte Werner Hartmann. Sie hätten viel Glück in ihrem Leben gehabt, meinten beide unisono, und wollen jetzt ein Stück von dem Glück abgeben. „Wir sind ringsherum von Einflüssen der verschiedensten Art abhängig und unser einziges Kapital, das wir pflegen und mehren müssen, ist die Bildung“, begründete der Jubilar die getroffene Entscheidung.

Der erzielte Betrag kann sich sehen lassen. Ganze 3600 Euro zählte das Jubelpaar am Ende – eine Summe, die nun einem guten Zweck zukommen sollte. Musikschule, Schillerschule und Lessinggymnasium (LGL) sollten letztendlich die Nutznießer von je 1200 Euro sein. Dafür fand auf dem Anwesen der Familie Hartmann die Spendenübergabe statt. Die Musikschule wurde durch den Vorsitzenden Nikolaus Selzer und Schulleiter Joachim Sum vertreten, das Lessinggymnasium durch Rektorin Silke Weimar-Ekdur und Jerome Dath sowie die Schillerschule von der Vorsitzenden des Fördervereins Andrea Groß und Sabine Hartmann-Bastert.

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Werner Hartmann begründete bei der Spendenübergabe nochmal die Auswahl für die drei öffentlichen Einrichtungen. „Unsere Kinder waren in der Schillerschule, wie aktuell jetzt auch die Enkel. Durch die Kinder kam auch die Verbindung zu Gymnasium und der Musikschule. Wir sind sicher, dass die Empfänger die richtige Verwendung für die Spende finden werden“, sagte er. So versprach Andrea Groß bei ihrem Dank, das Geld für die verstärkte Integration von Flüchtlingskindern zu verwenden. Auch Nikolaus Selzer sowie Silke Weimar-Ekdur dankten und betonten, dass für die Förderung von Projekten oder die Unterstützung von Schülern ein fortwährender Bedarf bestehe, der nur durch Spendengelder gewährleistet werden könne. sto

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