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SPD-Sommertour

„Die Stadt muss handeln“

Politiker besichtigen Kindertagesstätten

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sto
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Lampertheim. Raus aus dem Sitzungssaal und rein ins Leben – unter diesem Motto veranstaltet die SPD ihre diesjährigen Sommertouren. Und das Interesse war groß: Viele Mitbürger, darunter einige Stadtverordnete und auch die Ortsbeiratsvorsitzende von Neuschloß, Carola Biehal, konnte der Erste Stadtrat Marius Schmidt bei der zweiten Sommertour begrüßen.

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Stadtrat Marius Schmidt (3. v. l.) und Dietmar Lidke (4. v.l.). © Dieter Stojan

Thema war der erhöhte Bedarf an Kita-Plätzen und erster Treffpunkt der zukünftige Kinderhort in der Saarstraße. 70 neue Plätze will die Stadt hier schaffen, um dem steigenden Bedarf auch an Ganztagesplätzen gerecht zu werden. „Letztendlich besteht für die Eltern auch ein Rechtsanspruch, die Stadt muss handeln“, sagte Schmidt.

Das bestehende Gebäude wird nun kurzfristig umgebaut, um Platz für zwei Gruppen mit jeweils 25 Kindern zu schaffen. Nach den Ferien, spätestens aber im Herbst, soll das Gebäude fertig sein. Dabei sind Überlegungen über eine weitere Umgestaltung nicht ausgeschlossen. Rund 250 000 Euro kostet der Umbau.

Schmidt sagte, dass eine zweite Gruppe mit 20 Kindern im Waldkindergarten eröffnet wird. Ein weiterer Bauwagen, der 70 000 Euro kosten soll, steht vor Ort bereit, der benötigte Raum für schlechtes Wetter soll zukünftig in der ehemaligen Gaststätte „Waldesruh“ entstehen.

Zukunftsmusik ist noch der Bau eines Kindergartens in der Oberlache, so der Erste Stadtrat. „Wenn wir Zuzugsstadt bleiben wollen, müssen wir entsprechend handeln“, sagte Schmidt.

Der Kindergarten am Europaring war die nächste Station der SPD-Exkursion. „Die dortige Kita erfüllt die heutigen Anforderungen an die Gegebenheiten nicht mehr“, sagte Schmidt. „Wir benötigen viel Geld, um allen Anforderungen gerecht zu werden.“ So müsse auch die Infrastruktur verbessert werden. „Eine neue Küche, welche demnächst hier angeliefert wird, ist da nur ein Beispiel“, so Schmidt.

Lidke erläutert die Anbaupläne

Der Fachbereichsleiter vom städtischen Immobilienmanagement, Dietmar Lidke, erläuterte den Teilnehmern die Anbaupläne. „Dort wird der künftige Essensraum für die Kinder sein. Auch das Personal des Kindergartens bekommt endlich einen Raum für Besprechungen“, sagte Lidke mit Blick auf den Plan. Ein Behinderten-WC wird errichtet, bestehende Räume werden überholt und modernisiert. Die Planungen bezeichnet Lidke als „nicht sehr problematisch“.

Während des Umbaus können die Kinder in zwei Container ausweichen. Bei dem Um- und Anbau steht der Energieverbrauch im Fokus. Die Einrichtung wird um 100 Quadratmeter erweitert, was 375 000 Euro kostet. Nach Besichtigung des angrenzenden Spielplatzes war die Tour beendet. Schmidt lud abschließend zu einem Treffen im Tennisclub ein. sto

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