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Lessing-Gymnasium

Cinderella am LGL

Fächerübergreifendes Musiktheater-Projekt der Schüler der Klasse 6e

Von 
red
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Lampertheim. Schon allein vom Personalaufwand her war es ein Projekt, das unterrichtsorganisatorisch einiges an Flexibilität erforderte. Im Fächerübergriff mit Musik, Englisch und Kunst sollten die Schüler im Ergebnis die Logik und die Bedeutung der Zusammenführung der Disziplinen im Teamwork erfahren.

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Natürlich durfte der Spaß dabei nicht zu kurz kommen. Auf dem Weg zum bühnenreifen kleinen Musical haben die Schüler gemeinsam Erstaunliches, Überraschendes und manchmal auch Ernüchterndes erlebt. Bis zur Premiere, zunächst am Vormittag mit der Zweitbesetzung und dann am Abend mit der Erstbesetzung, gab es einige Proben, die allen zeigten, wie das „Räderwerk“ am Ende ineinandergreift.

Eigene Texte schreiben

Der Schuh hat gepasst, darauf konnte dann der Antrag des Prinzen folgen. © LGL

Songtexte aus bekannte Songs sowie eigene Songs, wie zum Beispiel den „Stinky Feet-Blues“ (Prince und Servant über die Verzweiflung von vielen Schuhanprobeversuchen), aber auch der Triumphmarsch aus „Aida“ (Einzug der Königsfamilie) oder eine Hochzeitsmarschvariation für Cinderella und den Prinzen (Mendelssohn-Bartholdy/Wagner) machten die vielseitige musikalische Arbeit aus.

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red
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Aussprache, Textlernen und Szenenproben, aber auch an die Klasse angepasste, kreative Text- und Szenenänderungen haben im Fach Englisch viel Zeit in Anspruch genommen. Ein präsenter Bühnenauftritt in Verbindung mit lautem Sprechen waren eine Herausforderung bis zum Schluss. Das in Kunst erarbeitete Bühnenbild in einer Kombination aus realen Gegenständen auf der Bühne – beispielsweise Kutsche, Thron, Spiegel – und einem digital erstellten Hintergrundbild – zum Teil selbst gemalt und eingescannt – haben alles auf eine visuell anspruchsvolle Weise verfeinert.

Der Tag der Aufführung kam schneller als gedacht. Die letzten Proben und auch die Generalprobe waren noch nicht das, was sich die beteiligten Schüler vorgestellt hatten. In gemeinsamer Absprache mit allen Beteiligten wurde der letzte Schliff vorgenommen. Dann war es auch schon Zeit für die Vormittagsvorstellung, die sich durch viele Menschen im Auditorium, einen reibungslosen Ablauf und tollen Reaktionen aus dem Publikum auszeichnete, machte Lust auf den Abend.

Gegen 18 Uhr trafen sich alle. Instrumente stimmen, Soundcheck, Schminken, Kostüme anlegen, letzte Absprachen und schon konnte es losgehen. Eine neue Cinderella (Ranja Magahed), ein neuer Solo-Song („Life goes on“, Eigenkomposition) und es breitete sich ebenso Gänsehaut aus wie beim Song der Cinderella (Tamia Stollhofer) am Vormittag.

Das Stück zeigt im Ergebnis ein perfektes Beispiel, wie fächerübergreifender Unterricht in der Schule gelingen kann, ganz im Sinne einer Enja Riegel („Schule kann gelingen“ 2005, Helene-Lange-Schule Wiesbaden). Die Standing Ovations am Ende machten den Schülern und Lehrkräften noch einmal deutlich, dass sich jede Minute dieser aufwendigen, aber doch kreativen und vor allem persönlichkeitsbildenden Arbeit gelohnt hat. red

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