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Kanu - Lampertheimer Verein kommt gut durch die Corona-Krise / Zuwachs an Mitgliedern / Bauliche Herausforderungen gemeistert

Bootshaus komplett umgebaut

Von 
Dieter Stojan
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Der Vorstand nach den Ergänzungswahlen mit der neuen zweiten Vorsitzenden Petra Bernd (vorn 3.v.l) und dem ersten Vorsitzenden Torsten Ohl (4.v.l.). © Dieter Stojan

Lamertheim. Es bleibt kein Stein auf dem anderen: So könnte man sinngemäß den Umfang der Maßnahmen rund um das Bootshaus des Kanu-Club Lampertheim beschreiben, die anlässlich der Jahreshauptversammlung zur Sprache kamen.

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Wahlen

Zweite Vorsitzende: Petra Bernd.

Schriftführer: Fabian Höfle.

Sportwarte: Leistungssport Manuel Kern; Breitensport Ulrike Gliem; Motorbootwart Lothar Heger.

Gleichstellungsbeauftragte: Roswitha Westerheide.

Beisitzer: Alexander Busse, Franziska Fuchs.

Kassenprüfer: Peter Westerheide, Andreas Grössler.

Ehrenrat: Monika Borkenhagen.

Der Vorsitzende Torsten Ohl stellte bei seinem Rechenschaftsbericht gleich zu Beginn fest, dass eine verrückte Zeit hinter dem Verein liegt. „Wir sind durch die Coronaphase sehr gut gekommen“, berichtete er. Die Umbaumaßnahmen konnten weitgehend störungsfrei getätigt werden.

Mit Akribie zählte der Vorsitzende alle Bauvorhaben auf, welche in 2020 erledigt werden konnten. So wurde der Sanitärbereich neu gestaltet und behindertengerecht gemacht. Das Dach wurde für 31 000 Euro saniert. Ein Fahrstuhl wurde eingebaut, um auch Behinderten den Zugang zu allen Veranstaltungen zu gewährleisten. Und die Neugestaltung der Kampfsportabteilung wurde in Angriff genommen. Dazu kamen vielfältige Baumaßnahmen, um den Brandschutzverordnungen Genüge zu tun. Die Fläche auf dem Dach wurde für eine Photovoltaikanlage vermietet, Mitglieder können sich finanziell beteiligen.

Die Ausweitungen des Sportan- gebots auch mit Rehabilitation, In- klusion und Jugendarbeit haben zu einem starken Anstieg der Mitglieder geführt, berichtet Ohl. So hat der Verein über 120 neue Mitglieder in den zurückliegenden drei Jahren gewonnen und hat jetzt 342 Vereinsangehörige. Mittlerweile gibt es Raumprobleme, um alle Angebote zu realisieren. So gibt es vier Reha-Gruppen. Eine neue Abteilung für Stand up Paddelboard (SUP) wurde ins Leben gerufen.

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Im Veranstaltungsbereich gab es natürlich Abstriche. Das Dampfnudelfest und das Sommerfest wurden noch gefeiert. Sportlich nahm man an den Hessischen Kanumeisterschaften teil. Kassenwart Christian Kroh war für den Finanzbericht verantwortlich. Natürlich fehlen dem Verein die Erträge aus den ausgefallenen Festen, die Umbaukosten sind aber dank hoher Zuschüsse im Griff.

Jugendwartin Irena Dietrich berichtete über Wahlen im Jugendbereich. Das Corona-bedingte Onlinetraining sei bei den Kindern gut angekommen. Für den Leistungssport war Manuel Kern verantwortlich. Es sei einen erheblichen Zulauf an neuen Sportlern zu verzeichnen. Es wurden neue Kajaks gekauft. Sportlich haben sich alle Leistungsträger für die Deutschen Meisterschaften in Hamburg qualifiziert.

Ulrike Gliem ist für den Breitensport verantwortlich. Die Gründung einer Neurologiegruppe sowie die Erweiterung von Yoga und Fitnesskursen stehen auf ihrem Prioritätenplan. Motorsportwart Lothar Heger scherzte über die Pandemie mit den Worten: „Wir haben in dieser Zeit viel Sprit gespart.“

Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig, die Gebührenordnung wurde um die SUB-Abteilung ergänzt. Die Teilwahlen des Vorstands verliefen problemlos. Der zweite Vorsitzende Rolf Borkenhagen trat nicht mehr an, für ihn wurde Petra Bernd einstimmig gewählt. Auch die weiteren Funktionen konnten einstimmig besetzt werden. Abschließend gab Ohl einen Ausblick auf das Restjahr 2021. So soll der Umbau bis September abgeschlossen sein. Der Jugendraum soll ein Multifunktionsraum werden, der auch interessierten Firmen zur Verfügung stehen soll. Vor dem Bootshaus steht als Versuch ein SUB-Container mit acht Boards, wo man sich das Gerät leihen kann. Hier wird mit der Stadt kooperiert, die sich touristische Anreize verspricht.

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Seit drei Jahren hat der Verein mit dem F3-Projekt „Fit For Future“ eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit Problemen vom Marketing über Digitalisierung bis zur Mitgliedergewinnung beschäftigt. Zum Abschluss des Umbaus sind eine Eröffnungsfeier und ein Tag der offenen Tür vorgesehen, ebenso eine interne Feier mit Ehrenabend. An der Kerwe will man auch teilnehmen.

Freier Autor

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