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Verkehrserziehung - Kinderkommissar Leon zu Besuch bei Jungen und Mädchen der Lampertheimer Schillerschule

Besser zu Fuß als mit dem Auto zum Unterricht

Von 
roi
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Schutzfrau Christina Wegerle und Kinderkommissar Leon besuchen die Kinder der Lampertheimer Schillerschule. © Rosi Israel

Lampertheim. Leon, der Kinderkommissar der Polizei Hessen, bringt die Mädchen und Jungen zum Strahlen. Froh gelaunt tapst das Plüsch-Maskottchen über den Hof der Schillerschule in Begleitung von Polizeioberkommissarin Christina Wegerle. Die Schutzfrau vor Ort stellt den Grundschülern den liebenswürdigen Leon vor. Dabei gibt er den Kindern, die sich trauen, „Fünf“. Das heißt, er erhebt seine rechte Tatze, um die Hand eines Mädchens oder Jungens abzuklatschen.

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„Leon ist ein Löwe“ und „Er ist ganz schön groß“, stellen die Kinder fest. „Leon kann sogar tanzen“, erklärt die Polizeioberkommissarin und schon schwingt der große Plüschlöwe seine Hüften hin und her. Die Kinder bestaunen aber auch die schmucke Sommer-Uniform von Matthias Seltenreich, dem Leiter der Polizeistation Lampertheim-Viernheim. „Heute ist viel Besuch zu uns gekommen und hat Broschüren über euren sicheren Schulweg mitgebracht“, sagt die Direktorin der Schillerschule, Annette Wunder-Schönung. Jede Schule habe eigene Heftchen mit dem jeweiligen Schulwegeplan erhalten, erläutert Uwe Becher, Fachbereichsleiter der Ordnungsbehörde, im Gespräch mit dem „SHM“. Es sei den städtischen Mitarbeitern und der Polizei ein großes Anliegen, dass die Kinder sicher in die Schulen kommen.

Deshalb habe sich die Stadt viele Gedanken gemacht, betont Bürgermeister Gottfried Störmer. Vor allem sollten die Kinder nicht mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Denn so entwickelten sie kein Verständnis für den Straßenverkehr. Außerdem könne die Straße zugeparkt werden und dabei Kinder gefährden. Bewegung und frische Luft seien gesund und die Basis für den Schultag.

Wie auch an der Schillerschule wurde im Vorfeld eine Elternbefragung zum Schulweg der Kinder durchgeführt. 98 Eltern von insgesamt 285 Schülern der Schillerschule sendeten der Ordnungsbehörde einen Rücklauf. Daraufhin konnten Gefahrenpunkte herausgefiltert und in der Zusammenarbeit mit der Polizei und Schulleitung bestimmt werden. Es wurden Grenzmarkierungen gezeichnet, Poller gesetzt und Grünrückschnitte vorgenommen, berichten Uwe Becher und Katja Stotz-Sen von der Ordnungsbehörde.

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Die Technischen Betriebsdienste setzten die verkehrsrechtlichen Maßnahmen um und der Jugendbeirat wirkte bei der Gestaltung der Broschüre mit. Um den sichersten Schulweg zu dokumentieren, wurde ein Kinderstadtplan erstellt. Darauf sind auch die Gefahrenpunkte erkenntlich. Zudem gibt es Hinweise zur gut erkennbaren Kleidung, dem richtigem Verhalten im Straßenverkehr, der Elternhaltestelle in der Jakobstraße, dem verkehrstauglichen Fahrrad, dem verkehrssicheren Roller, den Leon Hilfe-Inseln und eine Bilderreihe, die Gefahrenpunkte und die Bewältigung aufzeigen. roi

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