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Baukosten im Überblick

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Das Modulgebäude für die Alfred-Delp-Schule soll 750 000 Euro kosten.

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Für den Interimsbau auf dem LGL-Gelände sind 1,15 Millionen Euro veranschlagt. off

Kinder können Klassenräume am ersten Schultag beziehen





Ein Container nach dem anderen schwebt per Kran auf das Gelände des Lessing-Gymnasiums (LGL). Binnen zwei Tagen entsteht so ein neues Schulgebäude in Modulbauweise. Zumindest im Rohbau. Am Dienstag besuchte Landrat Christian Engelhardt die Baustelle, die Auftakt für das Riesenprojekt Biedensand-Campus ist.

Sechs Klassenräume auf zwei Etagen samt Fluren, Technik- und Putzraum wachsen neben dem heutigen Hauptgebäude des Gymnasiums in die Höhe. Fußbodenrollen warten schon darauf, im zweiten Schritt – dem Innenausbau – ausgelegt zu werden. „Das Gebäude wird hohe Aufenthaltsqualität bieten“, verspricht der Landrat. Bis zum ersten Tag nach den Sommerferien soll der Interimsbau fertig sein.

„Zwischen den Schülern gibt es schon Diskussionen, welche Klassen in die neuen Räume einziehen dürfen“, erzählt Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur und lacht. Entschieden sei da allerdings noch nichts.

Tatsächlich braucht das Lessing-Gymnasium den Platz dringend. Denn ab dem Schuljahr 2021/22 werden rund 150 Gymnasiasten mehr das LGL besuchen. Der Grund: Es kommt wieder ein 13. Jahrgang hinzu, der wegen G8 die Jahre zuvor weggefallen war.

Die neu gekauften Container werden entsprechend dem pädagogischen Konzept der Schule mit digitaler Technik ausgestattet. Beispielsweise mit Whiteboards und Beamer, erläutert Johannes Kühn, Technischer Leiter des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft Kreis Bergstraße.

Ist der „Rohbau“ auf dem LGL-Gelände abgeschlossen, ziehen Kran und Arbeiter-Trupp weiter zur Alfred-Delp-Schule. Dort ist eine Freifläche schon für einen zweiten Behelfsbau vorbereitet. Wasseranschlüsse ragen aus dem Boden.

An der Haupt- und Realschule ist die Situation ganz ähnlich wie am Lessing-Gymnasium nebenan. „Seit sechs bis sieben Jahren verzeichnen wir ebenfalls steigende Schülerzahlen, die von 550 auf 750 geklettert sind“, schildert der stellvertretende Schulleiter Alexander Böhm bei der Stippvisite des Landrats in Lampertheim. Weil die Raumnot immer akuter wird – und das vor dem Start des großen Campusprojekts – erhält die Alfred-Delp-Schule nun auch ein Interimsgebäude, das – wie am LGL – so lange stehenbleiben soll, bis das neue Schulzentrum fertig ist. Es fällt allerdings etwas kleiner aus und umfasst vier Klassenräume auf einem Stockwerk.

Als reine Übergangslösung sieht Alexander Böhm den Container-Bau nicht. Im Gegenteil. „Wir empfinden die neuen Klassensäle eher als Test-räume für den eigentlichen Neubau, der dann kommt“, freut sich der Lehrer. Die digitale Einrichtung wie auch die Dreieckstische und farbigen Stühle können die Kinder und Jugendlichen im neuen Modulbau schon einmal ausprobieren.

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