Tafel

3000 Euro für das neue Kühlfahrzeug

HPD Group spendet und zeigt sich beeindruckt vom großen Engagement der ehrenamtlichen Helfer in Lampertheim

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Dr. Ute Weber-Schäfer (v.l./Tafelkoordinatorin Diakonisches Werk Bergstraße), Gabriela Pietraß, Britta Mathis (beide Teamleiterinnen Donnerstagsausgabe), Fritz Götz (Fahrer Tafel Lampertheim), Ulrich Günther (Geschäftsführer HPD GmbH) und Oliver Vock (Prokurist HPD GmbH) bei der Spendenübergabe. © Diakonisches Werk Bergstraße

Lampertheim. Im Juli dieses Jahres hat die HPD Group die Immobilie in der Gewerbestraße, in der die Lampertheimer Tafel untergebracht ist, erworben. Seitdem gab es immer wieder Gespräche rund um die Tafelarbeit. Von Anfang an zeigten sich die neuen Vermieter sehr aufgeschlossen für alle Belange der Tafel. Bei ihren Besuchen vor Ort erfuhren Geschäftsführer Ulrich Günther und Prokurist Oliver Vock im Austausch mit den ehrenamtlichen Helfern, mit wie viel Engagement diese in schwierigen Zeiten immer mehr Menschen unterstützen. „Daher haben wir uns entschlossen, auf Weihnachtsgeschenke für unsere Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen einen größeren Betrag zu spenden“, erklärten beide bei der Spendenübergabe am Donnerstag vor Ort. Es passe nicht in die Zeit, auf der einen Seite Geschenke zu verteilen und auf der anderen Seite zu sehen, wie andere Menschen es immer schwerer haben, im Alltag zurecht zu kommen, hoben Günther und Vock hervor.

Hand in Hand

Während der Spendenübergabe erlebten die Männer den Tafelalltag. Bevor das Kühlfahrzeug auf Tour zu den Lebensmittelhändlern ging, konnten sie mit ihrer Spende von 3000 Euro, die für die Anschaffung des neuen Kühlfahrzeugs verwendet werden soll, die Fahrer überraschen. Diese bedankten sich sehr und starteten mit einem Gefühl der Vorfreude auf das neue Auto ihre Tour. In den Tafelräumen wurden bereits um 9 Uhr die ersten Lebensmittel sortiert und eingeräumt. Günther und Vock waren beeindruckt, wie reibungslos die ehrenamtlichen Helfer Hand in Hand arbeiten.

Das Zusammenwirken vieler Menschen mache ihr bei der Tafelarbeit große Freude, erklärte Ute Weber-Schäfer, Tafelkoordinatorin Diakonisches Werk Bergstraße, während des Rundgangs. Dies gelte sowohl für die Zusammenarbeit in den Teams als auch für die Unterstützung durch die Spender aus den verschiedensten Bereichen. Sie sei begeistert, wie viele verschiedene Institutionen, Unternehmen und Einrichtungen, aber auch Privathaushalte, sich Gedanken um die Tafelarbeit und damit auch um die Menschen machten, die zur Tafel kommen müssen. „Nur so können wir in dieser schwierigen Zeit, vielen Menschen mit dem Angebot der Tafel helfen“, fasste sie zusammen. red

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