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Konzert

Zarte Klänge in der Kirche

Auftritt des Ladenburger Streichorchesters

Von 
red
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Ladenburg. Das Ladenburger Streichorchester ist klangvoll aus den Lockdowns zurückgekehrt, erstmals nach drei Jahren Pause spielte das Ensemble wieder für die Öffentlichkeit. Nach zwischenzeitlichen kompletten Probestopps aufgrund der Infektionslage übten die Geigen, Bratschen und Celli aus mehreren Generationen mittels findiger Ideen weiter: Gartenproben, Abstände, heimisches Üben für das nächste Projekt und natürlich immer in Kontakt bleiben.

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Das Durchhalten und die Hoffnung haben sich gelohnt, denn das Orchester klingt nach der Konzertpause fast noch besser als zuvor, meinten viele Zuhörer. Diesmal stellten die Musiker ihre Liebhaber-Fähigkeiten in der Ladenburger Stadtkirche mit Telemann, Bach, Haydn und russischen Meistern des 20. Jahrhunderts unter Beweis.

Mit Unterstützung musiziert

Das Ladenburger Streichorchester spielte in der Stadtkirche. © Privat

Wie gewohnt musizierten die Ladenburger mit Schülerinnen der Musikschule und Freunden, unter anderem aus dem Frankenthaler Streichorchester. Drei Schülerinnen spielten die Soli beim berühmten Violinen-Doppelkonzert von Johann Sebastian Bach, welches man zur musikalischen Weltliteratur zählen darf: Flora Kühlert, Lisa Hammermann und Katharina Seiler aus den Geigenklassen von Covadonga Alonso und Constanze Schubert-Heide meisterten das anspruchsvolle Konzert solide und klangschön. Schulleiter Helmuth Baumer konnte mit einem Lächeln im Publikum die Leistung der jungen Damen (zwischen 8 und 17 Jahren) genießen.

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Insbesondere bei der Telemann-Suite in G-Dur konnte das Orchester einen vollen und fast professionellen Klang ins Kirchenschiff schicken. Bei Haydns Symphonie No. 27 zeigten die Musikerinnen und Musiker Esprit und Spielfreude und schließlich bei den modernen Miniaturen Flexibilität und ein breites Spektrum an Effekten. Die Musizierenden unter der Leitung des hiesigen Cello-Lehrers Frederik Durczok wurden mit reichem Applaus bedacht. red

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