Schmutz: „Neubürger einbinden“

Von 
Stefan Skolik
Lesedauer: 
Bürgermeister Stefan Schmutz bei der Neujahrsansprache. © Stefan Skolik

Am Blick zurück auf das schwierige Corona-Jahr kam Ladenburgs Bürgermeister Stefan Schmutz in seiner Neujahrsansprache natürlich nicht vorbei, ganz im Zeichen der Pandemie hielt er sie selbstredend online. Das Stadtoberhaupt gedachte der Covid-19-Fälle in der Stadt, den bis dato 268 Infizierten, und sprach den Bürgern sein Mitgefühl aus, die einen geliebten Menschen verloren haben. „Meine Gedanken sind bei all denjenigen, die unter den Folgen der Krankheit leiden“, sagte Schmutz.

AdUnit urban-intext1

Sein Dank richtete sich an die vielen ehrenamtlichen Helfer in der Krise: Schmutz wird das Engagement des Liederkranzes, der Nachbarschaftshilfe, der evangelischen Kirchengemeinde sowie von Bianca und Max Fabian besonders auszeichnen und würdigen. „In der Krise kommt es darauf an, das Gemeinsame und nicht das Trennende zu verstärken“, betonte Schmutz.

Über 1000 Briefe für Impfhilfen

Der Blick des Stadtchefs ging aber auch nach vorn. „Der Start der Impfungen ist ein wichtiges Signal, und der Anfang vom Ende der Pandemie“, erklärte Schmutz und kündigte aktive Hilfe der Stadt an, um gerade den über 80-Jährige schnell zu helfen, um zu einem Impftermin zu kommen. Dieser Tage will die Stadtverwaltung alle über 80-Jährigen, die einen Impfanspruch haben, anschreiben und ihre Unterstützung anbieten. Das sind in Ladenburg mehr als 1000 Menschen.

Darüber hinaus beschäftigte sich Schmutz mit dem Wachstum Ladenburgs, die Stadt werde 2021 schließlich die Marke von 12 000 Einwohnern überspringen. „Keine Stadt in der Region kann in den kommenden Jahren auf eine vergleichbare Zukunft mit einer derartigen Entwicklung verweisen“, sagte Schmutz stolz. Er nannte als Sinnbild dafür das Quartier Martinshöfe und die Neubaugebiete Nordstadt oder Am Matzgarten. „Wir zeigen aber, dass unsere Infrastruktur mitwächst“, betonte Schmutz: Naturkindergarten, Kita Hockenwiese oder die Erweiterung der Astrid-Lindgren-Schule seien Zeichen dafür.

AdUnit urban-intext2

„Als „neue Herausforderung und zugleich große Chance“, bezeichnete Schmutz den angekündigten Weggang von ABB. Die Entwicklung der Flächen sei eine der großen Aufgaben für 2021. Das werde man „sehr aufmerksam verfolgen und gleichermaßen die Bürgerschaft einbeziehen“, so Schmutz.

Die wachsende Stadt bedeute nicht nur mehr Arbeit für die Verwaltung, sondern auch für das Gemeinwesen. „Erschwert durch die Pandemie, durch die Kontaktsperre halte ich es für wichtig, neue Wege und Formate auszuprobieren, die zahlreichen Neubürger willkommen zu heißen, in Kontakt zu treten und einzubinden“, forderte Schmutz zahlreiche Mithilfe: „Ladenburg lebt vom Miteinander. Hierzu möchte ich sie alle einladen.“

AdUnit urban-intext3

Neujahrsansprache unter www.ladenburg.de/aktuelles

Redaktion Planer Neckar-Bergstraße / Redakteur Ladenburg