Ladenburg - Ab 14. Juni informieren Grüne, BUND und Bauernverband gemeinsam entlang der Heidelberger Straße Initiative zu mehr Artenvielfalt

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pj
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Auf Probleme und Maßnahmen der Artenvielfalt macht die Ladenburger Initiative aufmerksam. Ein Beispiel ist der Blühacker von Landwirt Paul Wolf. © Peter Jaschke

Tausende von Hummeln und Bienen erfreuen Paul Wolf täglich. Der Ladenburger Landwirt hat auf einem großen, vom Land gepachteten Acker mehrere Blühmischungen ausgesät. Dafür gibt es Ausgleichszahlungen für entgangene Ernteerträge. Aber Artenschutz ist für Familie Wolf „entgegen vieler Vorurteile unserem Berufsstand gegenüber“ auch ein wichtiges Thema.

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Wegen der weiterhin „katastrophalen Trockenheit“, wie Wolf konstatiert, dient zurzeit auf jenem Gewann fast ausschließlich die blaue Phacelia als Bienenweide. Doch soll es auf dem Acker noch bis ins Spätjahr summen und brummen. Und nicht nur dort: Unter dem Motto „Ladenburger Wege zur Artenvielfalt“ starten am Sonntag, 14. Juni, die Ortsverbände von Bündnis 90/Die Grünen, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bauernverband eine gemeinsame Initiative für die Natur: „Wir wollen über Probleme und Maßnahmen zur Artenvielfalt informieren“, erklärt Initiativensprecher Hanns-Hermann Wahl.

Mit Zusage der Stadt Ladenburg und der Polizei werden entlang der Heidelberger Straße zwischen Wohnmobilplatz und Ortsende von Neubotzheim Informationstafeln aufgestellt. Von 10 bis 16 Uhr soll es zu bestimmten Aspekten des Themas wie Landwirtschaft, Naturschutz und Bienen im Garten, Anlaufstellen geben, darunter BUND-Bachstation, Hofläden und die Wassertankstelle in Neubotzheim. Es gelten die bewährten Abstands- und Hygieneregeln. pj

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Von
Dieter Kolb
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