Ladenburg - Martins- und Kästner-Schule starten ebenfalls „Immense Planung und Organisation“

Von 
Peter Jaschke
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In der Schulstadt Ladenburg gibt es zwei Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ): Martinsschule und Erich-Kästner-Schule bereiten mit jeweils eigenen Förderschwerpunkten ab Montag, 4. Mai, Abschlussklassen auf Prüfungen vor. „Es ist ein immenser Planungs- und Organisationsaufwand“, sagt Steffen Funk, Leiter der Martinsschule für Körperbehinderte, auch im Namen seiner Kollegin Angelika Bindert von der Kästner-Schule.

Wegen Corona darf nur noch ein behinderter Schüler pro Bus befördert werden. © Peter Jaschke
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An ihrer Einrichtung wurden Hygieneabstände anschaulich umgesetzt: „Mit 1,5 Meter langen Besenstielen und jeweils halbiertem Tennisball am Ende“, erklärt Bindert. Es gebe unter anderem schuleigene Schutzmasken, die die Elternbeiratsvorsitzende Gabriela Lüger genäht habe und die nach Unterrichtsende bei 60 Grad gewaschen würden. „Momentan können wir es stemmen“, meint Funk. Nach der seit Wochen zu leistenden Notbetreuung von bis zu 18 Schülern erwartet er an der Martinsschule insgesamt 30 weitere, darunter auch die Berufsschulstufe.

„Die Personalsituation wird sich bei zunehmender Schülerzahlausdünnen“, glaubt Funk mit Blick auf Pädagogen aus der Risikogruppe. Problematisch werde auch die Frage der Schülerbeförderung, da in den Bussen nur Einzeltransporte erlaubt seien. „Wir erfahren aber gute Unterstützung durch den Schulträger“, so Funk. Ansonsten arbeite man an „gut strukturierten Plänen“.

Freie Autorenschaft Peter Jaschke ist von Haus aus Diplom-Geograf (Universität Mannheim) und Landschaftsgärtner. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband, freier Mitarbeiter seit 1997 und macht überwiegend regionale Berichterstattung, nimmt aber auch Sport- und Kultur-Termine wahr. Er ist einer der Ko-Autoren der Stadtchronik "Aus 1900 Jahren Stadtgeschichte" und schreibt u.a. für ein Fachmagazin.