Ladenburg - Launch-Event der Stiftung Lobdengau-Museum / Schenkung von fünf Aquarellen / Studenten stellen crossmediales Konzept vor Führung auf elektronischem Weg

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Dr.Heike Pfisterer erläutert Dr. Hensen eines der Aquarelle, und eine Studentin erklärt Dr. Georg (links) sowie Bürgermeister Ziegler die technischen Neuerungen.

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Hightech und Geschichte treffen aufeinander und machen den Museumsbesuch zu einem echten Erlebnis: Davon überzeugt waren die Besucher, die der Einladung der Stiftung Lobdengau-Museum zu einem Launch-Event ins Lobdengau-Museum gefolgt waren. Bei der Veranstaltung wurden die Ergebnisse eines crossmedialen Konzepts von Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim vorgestellt. Ziel des Projekts: den Stiftungszweck zu unterstützen und den Bekanntheitsgrad der Stiftung Lobdengau-Museum zu steigern.

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Einen weiteren Akzent erhielt die Veranstaltung mit dem Überlassen von fünf wertvollen Aquarellgemälden mit Ladenburger Motiven des Bildhauers und Malers Hansjörg Wagner durch Dr. Heike Pfisterer an das Museum. Das Event wurde musikalisch vom Ensemble "Bardensang und Zauberklang" mit mittelalterlicher Musik auf keltischer Harfe, Drehleier und Flöte sowie mit Gesang umrahmt.

Die Begrüßung übernahmen zwei Studentinnen der DHBW Mannheim. Innerhalb von zehn Wochen wurde das Konzept von 21 Studenten des Studiengangs "Digitale Medien - Mediapublishing und Gestaltung" der DHBW erstellt. Bei ihrem Projekt wurden die Studenten von den Dozenten Prof. Dr. Jürgen Redelius und Prof. Dr. Peter Mayr begleitet. So wurde u. a. eine Webseite für das Museum programmiert, zahlreiche Printprodukte, fünf Imagekurzfilme und als Highlight die brandneue Technologie "iBeacon" gezeigt, die im Museum und im Ladenburger Stadtgebiet eingesetzt werden soll. Hierfür programmierten die Studenten eigens eine mobile iOS-Applikation. Damit wird es möglich sein, Informationen über Ausstellungsstücke und Exponate direkt auf ein mobiles Endgerät zu erhalten.

Prof. Dr. Rainer Beedgen, 1. Vorsitzender der Lobdengau-Stiftung, wies auf die Aufgabe der Stiftung hin. Die Stiftung soll eine nachhaltige finanzielle Förderung der Museumseinrichtung ermöglichen und damit der Weiterentwicklung des Lobdengau-Museums dienen. Vorstand und Kuratorium sehen in der Weiterentwicklung des Lobdengau-Museums eine wesentliche Aufgabe. Darum ist es von Bedeutung, dass die Stiftung ihre Ziele und Aufgaben auch mit neuer Technik bekanntmacht, um weitere Förderer für die Stiftungsarbeit zu gewinnen.

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"Dazu haben die Studenten einen hervorragenden Beitrag geleistet", so Prof. Dr. Rainer Beedgen. Museumsleiter Dr. Andreas Hensen: "Die Schaffung der Stiftung Lobdengau-Museum war ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Museums. Durch optische und inhaltliche Überarbeitung und durch Stärkung der Museumspädagogik soll das Profil des Lobdengau-Museums geschärft werden. Diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg fortzusetzen, ist nur möglich mit bewährten und neuen Partnerschaften". Der Museumsleiter dankte Prof. Beedgen für die Verbindung zur Hochschule und den Studenten für die geleistete Arbeit.

"Unterstützer des Museums sind auch wohlwollende Bürger wie Dr. Heike Pfisterer. Das Museum ist der richtige Ort, um diese fünf wunderbaren Aquarelle angemessen zu würdigen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen", so der Museumsleiter. Dr. Hensen dankte Dr. Heike Pfisterer für die großzügige Gabe.

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Anschließend konnten sich die Besucher von den Arbeiten der Studenten selbst überzeugen. Insbesondere von der mobilen App zeigten sich nicht nur Bürgermeister Rainer Ziegler sowie Dr. Meinhard O. Georg (2. Vorsitzender der Stiftung Lobdengau-Museum und 1. Vorsitzender des Heimatbunds Ladenburg) begeistert. fase