Ladenburg - Triathlon-Macher würdigen Hilfsorganisationen 6500 Euro und 1000 Masken als Dankeschön

Von 
Peter Jaschke
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Der Förderverein des Triathlon-Festivals spendete 6500 Euro und 1000 Masken an eine Auswahl in Ladenburg tätiger Hilfsorganisationen. © Peter Jaschke

Schweren Herzens hatte die Ladenburger Sport-Vereinigung (LSV) ihr traditionelles Triathlon-Festival „RömerMan 2020“ Corona-bedingt abgesagt (wir berichteten). Die Teilnahme-Gebühr des bereits im Januar ausgebuchten Sommerevents erstatteten die Organisatoren ohne Abzüge zurück. Viele Sportler folgten dem Aufruf der Macher, einen Teil dieses Geldes zu spenden. Die Gesamtsumme rundete der RömerMan-Förderverein um 500 auf 6 500 Euro auf. Davon profitiert nun eine Auswahl der in Ladenburg tätigen Hilfsorganisationen.

Enger Bezug zur Veranstaltung

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Ein Gremium hatte Malteser, Johanniter, DLRG und die Kirchliche Sozialstation Unterer Neckar als Empfänger der Spende ausgewählt. Außerdem überreichte Mitorganisator Dietmar Schuff im Römerstadion 1000 hochwertige Mund-Nasen-Masken. Dafür gab es dankbaren Beifall.

„Wir haben diesen Kreis aus gutem Grund gewählt“, sagte Günter Bläß auch als Mitgründer des Festivals vor 25 Jahren. Stünden doch diese Organisationen teils in engem Bezug zu der Dreikampfveranstaltung. Bläß würdigte die langjährige Unterstützung. Diese sei beim kommenden Festival am 17. Juli 2021 wieder hocherwünscht.

„Ich freue mich, dass so viele Sportler ihr Herz aufgemacht haben für Hilfsorganisationen, die zurzeit extrem gefordert sind und dieses Dankeschön für ihre großartige Arbeit verdienen“, sagte die LSV-Vorsitzende Petra Klodt. Das Orga-Team machte auf ein „Virtuelles Radrennen“ am eigentlichen diesjährigen RömerMan-Tag (18. Juli) aufmerksam. Näheres gebe es in Kürze auf der Internetseite www.roemerman.de.

Freier Autor Peter Jaschke ist von Haus aus Diplom-Geograf (Universität Mannheim) und Landschaftsgärtner. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband, freier Mitarbeiter seit 1997 und macht überwiegend regionale Berichterstattung, nimmt aber auch Sport- und Kultur-Termine wahr. Er ist einer der Ko-Autoren der Stadtchronik "Aus 1900 Jahren Stadtgeschichte" und schreibt u.a. für ein Fachmagazin.