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Ilvesheim - Kindergarten-Vertreter beunruhigt über anstehende Sanierung der Mehrzweckhalle

Eltern wollen informiert sein

Von 
Peter Jaschke
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Im Ilvesheimer Gemeinderat ist eine Vielzahl von Themen diskutiert worden, hier einige davon:

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Kita Rappelkiste

Als Elternvertreter des kommunalen Kindergartens Rappelkiste erklärte Thorsten Walther in der Fragerunde für Einwohner, dass sich Mütter und Väter von der Verwaltung nicht ausreichend informiert fühlten über die anstehende Sanierung der benachbarten Mehrzweckhalle: „Bitte beziehen Sie uns frühzeitig mit ein.“ Bürgermeister Andreas Metz entgegnete, dass man zurzeit „noch recht wenig sagen könne“, außer dass die Arbeiten 2022 beginnen und die Einrichtung um eine Gruppe reduziert werden soll. Es sei richtig, dass im Umfeld zu wenig Radständer eingeplant worden seien. Der kommunale Ordnungsdienste werde sich um die von Walther ebenso bemängelte Sicherheit auf den Anfahrtsstrecken kümmern.

Gemeindebücherei

Auf die Nachfrage von Einwohner Matthias Stroh bekräftigte Bürgermeister Metz, dass sich die Gemeindebücherei die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen auf die Fahnen geschrieben habe. Zu gegebener Zeit werde man auch das Öffnungszeitenmodell der Einrichtung überprüfen.

Unter anderem die CDU hatte moniert, dass die aktuellen Zeiten nicht sehr kinder- und familienfreundlich seien. Dass die Regale zurzeit tatsächlich noch leer wirkten, liege daran, dass die Aufnahme der Titel in den Onlinekatalog noch andauere, erklärte Metz.

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Zweckverband

Einstimmig beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, dem neuen Zweckverband Komm.One beizutreten und einen öffentlich-rechtlichen Vertrag abzuschließen. Diese Anstalt des öffentlichen Rechts in gemeinsamer Trägerschaft des Landes und der Kommunen entwickelt imständigen Austausch mit den Verwaltungen Lösungen für digitale Leistungen der Kommunen, betreibt diese in eigenen Rechenzentren und sorgt dafür, dass die Daten der Bürgerinnen und Bürger sicher sind.

Schottergärten-Verbot

Per Landesbauordnung schon länger nicht zulässig, sind ökologisch wertlose Schottergärten mit Steinen als Hauptelementen der Gestaltung laut Naturschutzgesetz des Landes seit bald einem Jahr ausdrücklich verboten. Bei diesem Reizthema würde sich Sarah Nick-Toma (Bündnis 90/Grüne) wünschen, dass der Gemeinderat geschlossen als Multiplikator für mehr Artenvielfalt auftrete und auf Gartenbesitzer einwirke. Es gehe auch darum, Klimawandel-bedingte Überhitzung im bebauten Bereich zu mindern. Ihren Vorschlag, den Neubürgermappen eine entsprechende Information hinzuzufügen, will Bürgermeister Metz aufgreifen. Auch er bedauerte die unklare Rechtslage in Bezug auf Bestandsgärten. Nachdem bereits die SPD für das Thema sensibilisiert hatte, nahm die Verwaltung eine schriftliche Anfrage der Grünen-Fraktion nun zum Anlass, ihre Stellungnahme öffentlich zu behandeln. Metz appellierte an die Einwohnerschaft, Schottergärten zu verbannen. Rolf Sauer (SPD) bestärkte die Gemeinde darin, sich bei diesem Thema vorbildlich zu verhalten.

Freier Autor Peter Jaschke ist freier Mitarbeiter seit 1997 und macht überwiegend regionale Berichterstattung, nimmt aber auch Sport- und Kultur-Termine wahr.

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