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Hirschberg - Konzerte mit Johannes Oerding und Revolverheld im Sportzentrum sind ausverkauft

Hirschberg: Johannes Oerding und Revolverheld ausverkauft

Von 
Hans-Peter Riethmüller
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Zwölf Meter lang und zehn Meter tief ist die Bühne für die Konzerte von Revolverheld und Johannes Oerding im Sportzentrum Leutershausen. © Thomas Rittelmann

Hirschberg. Bange Blicke gehen am Donnerstag Richtung Himmel. Wird es trocken bleiben? Oder verregnet es die Premiere des kleinen Festivals unter freiem Himmel im Sportzentrum Leutershausen?„Der Regen wird uns begleiten“, weiß Daniel Gerngroß, Eventmanager der Agentur DeMi Promotion, der die Gastspiele von Johannes Oerding und Revolverheld vorbereitet.

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Bereits am Dienstagmorgen rollt der Truck für die fahrbare Bühne der Firma Tonleistung Medientechnik an. Schon am Nachmittag steht die zwölf Meter lange und zehn Meter tiefe Trailer-Bühne auf dem Rasen des Sportzentrums. Es läuft alles sehr flott. Genau dies sei auch der Vorteil von solchen Trailer-Bühnen. Sie sind schnell aufgebaut und hinterlassen kaum Spuren im Boden.

Nachdem die Bühne samt Ton und Licht am Dienstag aufgebaut ist, folgen am Mittwoch die restlichen Arbeiten. Und die haben es wegen der Corona-Pandemie in sich. Denn es müssen Begrenzungen und Bauzäune aufgebaut werden. Am Eingang wird ein Corona-Testzelt errichtet. Hinzu kommt der Cateringbereich. Mit Technikern, Servicekräften, Sicherheitsleuten sind pro Tag gut 50 Personen im Einsatz, um dafür zu sorgen, dass die Konzerte reibungslos verlaufen.

Laut Gerngroß sind die beiden Konzerte (Einlass 17.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr) mit jeweils 1000 Besuchern ausverkauft. „Es gibt lediglich noch Restkarten für die Stehplätze im hinteren Bereich“, erklärt er: „Ansonsten ist alles bestuhlt.“ Gemeinsam mit dem Gastronom Matthias Herrmann hat DeMi ein Konzept erarbeitet, das die Corona-Regeln berücksichtigt. Damit sich die Besucher nicht anstellen müssen, liegt auf ihrem Platz ein Flyer mit QR-Code. „Die Besucher loggen sich ein und bestellen Essen und Getränke. Das Gastroteam bringt dann alles an den Platz“, erläutert Gerngroß.

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Und was ist, wenn es regnet? Fest steht für Gerngroß: „Bei Gewitter werden wir das Konzert abbrechen.“ Gegen den Regen könnten sich die Konzertbesucher aber schützen, indem sie die passende Kleidung anziehen. Schirme sind allerdings verboten. Zum einen aus Sicherheitsgründen, zum anderen, weil sonst die Gäste hinten nichts vom Programm vorne auf der Bühne mitbekommen würden.

Fallen die Konzerte aus, werde sich DeMi Promotion um einen Nachholtermin bemühen. Den Konzerttermin einfach auf den Samstag zu verschieben, geht laut Gerngroß nicht. Zum einen haben die Musiker ihren eigenen Tourneeplan. Zum anderen wird die Bühne bereits am Samstag wieder abgebaut. „Samstag sieht es hier aus, als wäre nichts gewesen“, versichert Gerngroß, der sich für die Unterstützung der Gemeinde, der Partner und der Sponsoren bedankt. Ohne deren Hilfe könnte DeMi solche Konzerte in diesen harten Zeiten nicht veranstalten.

Abschließend weist der Eventmanager noch einmal darauf hin, dass die 3-G-Regeln bei den Konzerten gelten. Also nur Getestete, Geimpfte oder Genesene dürfen auf das Festivalgelände um Leutershausener Sportzentrum.

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