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Umwelt - EG Hohe Waid hat große Pläne für nächstes Jahr

Den Großen die Stirn bieten

Von 
Ksm
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Hirschberg. Das Hilfeleistungszentrum, die Keltensteinhalle in Rippenweier, Kindergärten in Leutershausen und Großsachsen oder das AWO-Haus in Laudenbach: Nach rund zehn Jahren ist die Energiegenossenschaft „Hohe Waid“ mit zahlreichen Photovoltaik-Projekten fast in der ganzen Region angekommen. Doch Stillstand gibt es deshalb nicht.

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Bald mit Photovoltaik: der Kindergarten in Leutershausen. © Marco Schilling

Die Genossenschaft mischt inzwischen auch bei Pelletheizungen und Ladesäulen mit. Auf der jährlichen Versammlung haben die Verantwortlichen auch den „Big Playern“ den Kampf angesagt. Zumindest soweit das eine ehrenamtliche Energiegenossenschaft kann. Neun Photovoltaikanlagen betreiben sie aktuell. Gleichzeitig hält der Vorstand aber auch nach neuen Feldern Ausschau. Im Mai hat die Genossenschaft ihre erste Ladesäule für E-Autos in Leutershausen eingeweiht.

Erste E-Säule eingeweiht

Die Anlage mit zwei Ladepunkten steht an der Alten Schillerschule in Hölderlinstraße nahe des Olympia-Kinos. Sie soll nicht die Letzte sein. Zwar winke mit Ladesäulen ökonomisch nicht der ganz große Reibach für die Energiegenossenschaft, wie Vorstandsmitglied Frederike Mauler auf Nachfrage eines Mitglieds erläuterte. Und doch wolle man das Feld nicht ausschließlich „den ganz Großen“ überlassen. „Die Energiewende muss vorangehen. Wir wollen dem zumindest ein bisschen entgegenwirken, dass die Großen endlos an der Preisschraube drehen können“, so Mauler.

Mit einer Investitionssumme von rund 12 000 Euro und einer guten Förderkulisse gehe man mit den Säulen auch kein großes wirtschaftliches Risiko ein. Deshalb plant die Genossenschaft weitere Ladepunkte. Eine zweite Säule steht bereits auf dem Parkplatz des Hotels „Krone“. Der ist zwar privat, die Ladesäule dort dürfen aber alle E-Autofahrer nutzen. Hier fehlt für die Einweihung nur noch die Beschilderung. Eine dritte Ladesäule soll in den kommenden zwei Monaten in Ladenburg ans Netz gehen.

Einweihung am 24. Juni

Ein weiteres, neues Betätigungsfeld könnten in Zukunft Freiflächen-Photovoltaikanlagen werden. Man wolle sich zwar weiter hauptsächlich auf Dächer konzentrieren und sehe das nicht als Hauptbetätigungsfeld, wie Jürgen Steinle erklärte. Interessant seien die Flächen an der Autobahn, die in der Region bisher nur selten genutzt würden. Auch in Sachen Photovoltaik auf Dächern ist die Genossenschaft weiter auf der Suche nach geeigneten Flächen. Die Anlage auf dem im Umbau befindlichen evangelischen Kindergarten in Leutershausen ist bereits im vergangenen Jahr ans Netz gegangen, die Einweihung folgt am 24. Juni. 

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