AdUnit Billboard
Hirschberg - Gebühren für Kinderbetreuung steigen

2,9 Prozent teurer

Von 
stk
Lesedauer: 

Hirschberg. In der Regel bedeutet die Anpassung von Beiträgen nichts anderes, als dass sie steigen. Auch diesmal: Eltern von Kindergarten-, Krippen- und Hortkindern müssen ab dem 1. September tiefer in die Tasche greifen. Grundlage ist die Empfehlung von Kirchen und kommunalen Landesverbänden. Diesmal soll die Erhöhung wegen der Corona-Pandemie jedoch moderater ausfallen, kündigte Bürgermeister Ralf Gänshirt im Gemeinderat an: „Die geringere Summe reicht, um die Steigerung der Personalkosten abzudecken, so dass der Kostendeckungsgrad wohl leicht rückläufig wird.“

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Gemeint ist das Ziel des Gemeindetags, etwa 20 Prozent der Betriebskosten durch Elternbeiträge zu decken. Statt um drei Prozent steigen sie jetzt um 2,9 Prozent. CDU-Rat Ferdinand Graf von Wiser kommentierte süffisant: „Da fragen wir uns schon, worin die Entlastung für die Eltern liegt.“ Soweit es die Kindergärten betraf, wurde der Rat lediglich informiert, sind sie doch sämtlich in kirchlicher oder privater Trägerschaft. Bei den Krippen stimmte das Gremium ab und gab einmütig grünes Licht.

244 und 153 Euro

Für die Eltern bedeutet die Entscheidung Folgendes: Wer ein Kind hat, das zu den sogenannten Verlängerten Öffnungszeiten (VÖ) in den Kindergarten geht, muss künftig 153 Euro monatlich zahlen; die Ganztagesbetreuung kostet 244 Euro im Monat. Hat eine Familie mehrere Kindergarten- oder Krippenkinder, so wird der jeweilige Beitrag mit jedem Kind geringer. 

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1