Gleichberechtigung - Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag am 8. März Von Matinee bis Poetry Slam

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Michaela Roßner
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Schuldekanin Sabine Bayreuther ist beim Predigtslam dabei. © Bild Bayreuther

Heidelberg. Er heißt Internationaler Frauentag, Weltfrauentag, Frauenkampftag oder schlicht Frauentag: Der 8. März erinnert seit 100 Jahren daran, dass in Sachen Gleichberechtigung noch einiges zu tun ist. In Heidelberg gibt es aus diesem Anlass einige Veranstaltungen. Manche finden auch schon an den Tagen davor statt – so fällt die Auswahl nicht so schwer, denn man kann mehrere besuchen.

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Die Evangelischen Frauen in Baden laden nach 2016 und 2018 zum dritten „Predigtslam“ von acht Kirchenfrauen aus ganz Baden ein. Der Wettbewerb beginnt am Samstag, 7. März, um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) in der Heidelberger Peterskirche. Mit dabei: Schuldekanin Sabine Bayreuther.

„Femme Slam“ heißt es beim Poetry-Slam im Café Leitstelle, zu dem das Amt für Chancengleichheit und „Word up“ ebenfalls am Samstag, 7. März, um 20 Uhr in die Emil-Maier-Straße 16, einlädt. Zu Gast sind Luca Swieter, Miedya Mahmod, Andrea van Bebber, Yasmin Köseli, Sylvie Le Bonheur, Anna Teufel und Damaris Defait. Einlass ist ab 19 Uhr, Eintritt frei.

Eine musikalische Lesung mit Elisabeth Auer und Mathias Wendel gibt es am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr in der Trauerhalle des Bergfriedhofs zu Ehren von Anna Blum, Marie Baum, Camilla Jellinek und Marianne Weber. Die vier Frauenrechtlerinnen aus Heidelberg sind auf dem Bergfriedhof begraben.

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Der DGB Kreisverband Heidelberg Rhein-Neckar lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am Sonntag, 8. März, um 11 Uhr zu einer Matinee zum Internationalen Frauentag ein. Den musikalischen Auftakt macht das Duo „Martinique“. Nach der Begrüßung von Walter Mühlhausen und einem Grußwort des stellvertretenden DGB Kreisvorsitzenden Jörg Götz-Hege spricht Sybille Stamm, ehemalige ver.di Landesbezirksleiterin Baden-Württemberg, über „Frauen – selbstbestimmt: im Job, Zuhause, überall!“ Im Anschluss leitet das Duo „Martinique“ in den Empfang über (Anmeldung per Mail an mannheim@dgb.de oder telefonisch unter 0621/15 04 70 19).

Von Donnerstag, 5. März, bis Donnerstag, 26. März, ist im Foyer des Heidelberger Rathauses (Marktplatz 10,) die Ausstellung „Woran das Herz hängt. Flucht und Erinnerung“ zu sehen. Sie trägt Fluchterfahrungen von Frauen aus der ganzen Welt zusammen: Fotografien von Gegenständen, die diese Frauen aus ihren Heimatländern mitgebracht haben.

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Am Sonntag, 8. März, zeigt das „Gloria“-Kino um 19 Uhr das das gefühlvolle Drama „Die perfekte Kandidatin“ als Preview. Haifaa Al Mansour erzählt die Geschichte von Maryam, Ärztin in Saudi-Arabien.

Redaktion Redakteurin Redaktion Metropolregion/Heidelberg