Prozess - Angeklagte soll Frau mit Flasche attackiert haben Trinkgelage endet blutig

Von 
Miro
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Heidelberg. Das blutige Ende eines Trinkgelages im vergangenen Sommer beschäftigt ab Montag die Schwurgerichtskammer des Heidelberger Landgerichts. Eine 1985 geborene Frau muss sich unter anderem wegen versuchten Totschlags verantworten.

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Nach Mitteilung eines Gerichtssprechers sind insgesamt vier Verhandlungstage angesetzt. Die Angeklagte soll am 22. August 2020 an einem Trinkgelage in der Heidelberger Wohnung eines Bekannten teilgenommen haben. Nach einem Streit mit einer Mittrinkerin soll sie die Kontrahentin mit einer Bierflasche angegriffen haben. Als ihr ein weiterer Gast den abgebrochenen Flaschenhals abnahm, und dabei selbst verletzt wurde, habe die Frau ihr Opfer mit den Fäusten weiter traktiert.

Schließlich habe sie in Tötungsabsicht die Frau mit einer Glasscherbe in der Nähe der Halsschlagader verletzt. Erst nachdem sie selbst einen Schlag mit einer Flasche auf den Kopf bekam, habe sie vom Opfer abgelassen.

Die Flasche habe der 13-jährige Sohn des Opfers auf die Angeklagte niedersausen lassen. Um die Tat und die Umstände des blutigen Geschehens aufzuarbeiten, sind 14 Zeugen und zwei Sachverständige geladen. Das Urteil wird in der dritten Februarwoche erwartet. miro