Forschung

Stuttgarter Büro entwirft neues DKFZ-Gebäude

Von 
Michaela Roßner
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So soll das neue DKFZ-Gebäude an der Berliner Straße aussehen. Bild; Heinle Wischer und Partner © Heinle Wischer und Partner

Heidelberg. Die Stuttgarter Architekten Heinle, Wischer und Partner sollen das neue Forschungsgebäude des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) an der Berliner Straße bauen. Das hat eine Sprecherin mitgeteilt. Es soll den drei Bereichen Prävention, digitale Onkologie und biologische Grundlagenforschung Raum geben.
Das Nationale Krebspräventionszentrum ist eine gemeinsame Initiative des DKFZ und der Deutschen Krebshilfe. Zustiftungen der Dietmar Hopp-Stiftung, der H.W. & J. Hector Stiftung und der Viessmann Foundation gGmbH finanzieren den Bauteil.
Im „Schadeberg Center for Digital Oncology and Disruptive Technologies“ sollen zukünftig die schnell wachsenden Datenmengen der modernen Krebsforschung effizient verarbeitet und innovative digitale Systeme der künstlichen Intelligenz entwickelt werden. Das Zentrum wird finanziert durch eine private Spende von Bernard Schadeberg, dem Geschäftsführer der Krombacher Brauerei. Besonders innovative Krebsprogramme des DKFZ schließlich beziehen den dritten Bereich.
Die Architektur erinnert an einen Bienenstock. Nach außen bilde das Raster große Schaufenster, schaffe eine gute Vermittlung in den Außenraum, würdigt die Jury den Entwuirf. Nach innen entstehe „eine Clusterwelt, die Anmutungen des Green Design beinhaltet“.
Das Gebäude ist vier- bis siebengeschossig entworfen und zur Berliner Straße terrassiert. Der Standort liegt schräg gegenüber der neuen Konzernzentrale von HeidelCement und ist derzeit ein Parkplatz.

Redaktion Redakteurin Redaktion Metropolregion/Heidelberg