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Streik

Streik von Psychologen in Weiterbildung an der Uniklinik Heidelberg

Von 
Sarah Höchel
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Heidelberg. Verdi ruft Psychologen in Weiterbildung am Mittwoch zum ganztägigen Warnstreik auf. Die Kundgebung findet um 12 Uhr am Klinikumsvorstand im Neuenheimer Feld statt. Dies teilte die Gewerkschaft mit. Am Uniklinikum in Heidelberg sind etwa 30 Psychologen in Weiterbildung beschäftigt. Es wird mit circa 50 bis 80 Streikenden inklusive solidarischen Beschäftigten gerechnet. 

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Mit dem Warnstreik an diesem Mittwoch machen sie Druck für die dritte Verhandlungsrunde am 10. Mai. Verdi fordert eine Eingruppierung entsprechend ihrer Qualifikation mit Hochschulabschluss und eine vollständige Anwendung des Tarifvertrages Unikliniken Ba-Wü (TV UK). „Die Psychologen in Weiterbildung sind zurecht richtig sauer. Ihre Arbeit ist mit der von Ärzten in Weiterbildung vergleichbar, mit denen sie gemeinsam im Team die psychologische Versorgung der Patienten sicherstellen. Im Unterschied zu den Ärzten werden sie vom Arbeitgeber als Praktikanten hingestellt. Sie sind aber Psychologen mit Universitätsabschluss in Weiterbildung. Ohne sie würde die psychologische Versorgung der Menschen an der Uniklinik nicht aufrechterhalten werden können.“ erklärt Monika Neuner, Gewerkschaftssekretärin bei Verdi Rhein-Neckar.

Mit ihrem Streik und der Kundgebung beim Klinikumsvorstand wollen die Psychologen in Weiterbildung Entschlossenheit zeigen. Sie haben den Klinikumsvorstand zur Kundgebung um 12 Uhr eingeladen, um mit ihm ihren Arbeitsbeitrag für die Versorgung psychisch erkrankter Patienten am Uniklinikum zu erörtern, um so das völlig falsche Arbeitgeber-Bild über ihren Arbeitsalltag zu korrigieren.

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