Stadt verbietet erneut Walpurgisnacht auf der Thingstätte

Von 
Mischa Krumpe
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Heidelberg. Unabhängig von den Entwicklungen in der Corona-Pandemie gilt auch für das Jahr 2021: Auf der Heidelberger Thingstätte wird es keine sogenannte Walpurgisnachtfeier geben. Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte, wird für die Thingstätte und den Heiligenberg ab Freitag, 30. April, 14 Uhr, bis Samstag, 1. Mai, 6 Uhr, ein Betretungsverbot bestehen. Wer den Wald trotz der Sperrung betritt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer empfindlichen Geldbuße belegt werden kann. Jede Person, die versucht, die Thingstätte zu betreten, macht sich nach Angaben der Stadt wegen Hausfriedensbruchs strafbar - und dies käme konsequent zur Anzeige.

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Die Stadt Heidelberg hat seit dem Jahr 2018 mit dem Waldbetretungsverbot Konsequenzen aus mehreren sicherheitsrelevanten Vorfällen gezogen – im Jahr 2017 gab es zum Beispiel einen Schwerverletzten sowie einen Waldbrand. Das Event mit teilweise bis zu 15 000 Besucherinnen und Besuchern auf dem Heiligenberg hatte keinen offiziellen Veranstalter oder ein grundlegendes Sicherheitskonzept. Eine von der Stadt in Auftrag gegebene Gefährdungsbeurteilung hatte jedoch eine Reihe von hohen, zum Teil auch unzumutbaren Gefahrenquellen aufgezeigt.

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