Pandemie - Bundeswehr unterstützt Schnelltests Soldaten schützen Senioren

Von 
miro
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Heidelberg. „Wenn die Tendenz so bleibt, spricht aus meiner Sicht nichts gegen eine Öffnung der Kitas und Grundschulen im Februar“: Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner unterstützt die Initiative aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Mit einer Inzidenz um 60 müsse man allerdings zur Gesamtbewertung die Entwicklung um die Virusmutanten im Blick haben. Der Schutz der Senioren sei besonders wichtig. Die Stadt bekomme die Unterstützung von elf Bundeswehrangehörigen, um die vorgeschriebenen Schnelltests in den Seniorenzentren für Besucher organisieren zu können. Bei den Impfungen gehe es ebenfalls voran: Zwei Einrichtungen seien bereits komplett durchgeimpft, „Mitte Februar sind hoffentlich alle zwei Mal von den Impfteams besucht worden.“ Zügig sollen sie außerdem Betreuungseinrichtungen von Menschen mit Behinderungen durchimpfen.

„Ausgangssperre sinnvoll“

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Neben dem Schutz der Risikogruppen hält Würzner die Ausgangssperre ab 20 Uhr für eine der sinnvollsten Maßnahmen im Kampf gegen das Virus. „Die Menschen in der Stadt und in der Region haben sich sehr diszipliniert verhalten“, drückt der Stadtchef Dankbarkeit aus.

Langsam, „keineswegs hektisch“, werde das Stadtleben wieder angefahren. Alle Ausschusssitzungen laufen in den nächsten Wochen digital ab. Nur der Gemeinderat am 11. Februar wird aus rechtlichen Gründen als Sitzung mit Präsenz im Saal geplant. miro