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Vortrag - Jüdisch-Muslimische Kulturtage starten am 26. Juni

Roig spricht zur Eröffnung

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Heidelberg. Zur Eröffnung der Jüdisch-Muslimischen Kulturtage (JMKT) am Sonntag, 26. Juni, um 19.30 Uhr spricht statt des kurzfristig verhinderten Doron Kiesel nun Emilia Roig zur jüngeren jüdischen Einwanderungsgeschichte in Deutschland und ihrer Bedeutung für jüdisch-muslimische und andere antirassistische Bündnisse. Das teilte die Stadt Heidelberg am Dienstag mit.

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Roig ist Gründerin und Geschäftsführerin des in Berlin ansässigen Center for Intersectional Justice, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein Leben frei von systemischer Unterdrückung einsetzt. Sie ist zudem Autorin des Bestsellers „Why we matter“. Ihre Erfahrung, in einer algerisch-jüdisch-karibischen Familie in Frankreich aufzuwachsen, prägte ihr Engagement für intersektionale soziale Gerechtigkeit. Die Eröffnung findet auf der Sommerbühne des Karlstorbahnhofs statt und wird begleitet von einem Livekonzert des Saz-Musikers Ozan Ata Canani.

Spricht am Sonntag zur Eröffnung der JMKT: Emilia Roig. © P. Wolflingseder

Die Jüdisch-Muslimischen Kulturtage laden vom 26. Juni bis 11. August ein, der Vielfalt jüdischer und muslimischer Perspektiven in der Gesellschaft zu begegnen. Zum Ausklang des 60. Jubiläums des Gastarbeiter-Anwerbeankommens mit der Türkei stehen in diesem Jahr insbesondere jüdische und muslimische Migrationsgeschichten im Fokus. In vielen künstlerischen Beiträgen und Debatten fragen die JMKT dabei nach den Unterschieden, aber auch dem Verbindenden. 

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