Neuenheimer Feld - Verbindung für Radler und Fußgänger Planung zur Brücke geht weiter

Von 
Miro
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Heidelberg. Die Planung der Rad- und Fußwegverbindung über den Neckar geht weiter: Der Heidelberger Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung dafür grünes Licht gegeben.

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Das Team „schlaich bergermann partner“ (sbp), „LAVA Berlin“ und „Latz + Partner“ hatte mit seinem Entwurf der „Neuen Brücke“ schon im Entwurfsstadium überzeugt, nun hat es die Genehmigungsplanung – ein Auftrag mit einem Volumen von 1,5 Millionen Euro – erhalten.

Dabei sollen auf Anregung des Gemeinderats unter anderem die Höhe am Nordufer und die Führung der Notfallrettungsumfahrt überarbeitet werden. Außerdem stimmte der Gemeinderat den begleitenden Untersuchungen und Gutachten zu – sowie der mit diesen Schritten verbundenen mittelfristigen Finanzplanung.

„Diese Brücke ist mehr als ein Stück technische Infrastruktur für die Verkehrswende. Sie hilft nicht nur dabei, den Campus Im Neuenheimer Feld endlich an den Neckar zu führen, sondern ermöglicht auch im westlichen Bergheim eine Aufwertung des Gneisenauplatzes als Grünraum“, ist Carl Zillich, Kuratorischer Leiter der Internationalen Bauausstellung (IBA), überzeigt. Mit der Brücke entstehe an Heidelbergs Stadteingang ein „angemessenes Zeichen von Baukultur.“ Baubeginn soll frühestens 2024 sein. miro