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Sinti und Roma - Entwurf für Dokumentationszentrum gekürt

Planung des Neubaus startet 2022

Von 
Sin
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Diese Visualisierung zeigt den geplanten Neubau. © bez + kock architekten

Heidelberg. Ein in Kuben gegliedertes Gebäude mit öffentlichem Vorplatz und Café: Der Architekturwettbewerb für das neue Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg ist entschieden. Wie die Internationale Bauausstellung (IBA) am Dienstag mitteilte, geht der erste Preis an bez + kock architekten aus Stuttgart. Die Jury lobt vor allem die ruhige Architektur aus drei unterschiedlich hohen, roten Sandstein-Bauteilen.

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Mit seinem offenen Erdgeschoss und dem neuen Stadtplatz vor dem Gebäude setze der Entwurf eine einladende Geste in Richtung Kornmarkt und Bergbahn. Damit haben laut IBA die Bemühungen um zeitgemäße, repräsentative Räumlichkeiten für das Zentrum sowie den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ein wichtiges Zwischenziel erreicht. Die Planung von Neubau und Sanierung soll voraussichtlich 2022 beginnen. In einem ersten Schritt werde dabei der jetzt prämierte Entwurf detaillierter an die Anforderungen für Innen- und Außenräume angepasst.

Zwei Runden durchlaufen

Das Dokumentationszentrum und die IBA hatten im Februar 2020 einen Wettbewerb ausgelobt. An der ersten Phase des zweistufigen anonymisierten Wettbewerbs hatten 21 Architekturbüros aus dem In- und Ausland teilgenommen. Im vergangenen Sommer waren die besten acht Entwürfe zur zweiten Wettbewerbsrunde eingeladen worden. Die Finanzierung für diesen Auswahlprozess haben die Stadt Heidelberg und das Land Baden-Württemberg übernommen.

„Der Entscheid ist ein großer Schritt zur inhaltlichen Erweiterung unseres Hauses und seiner Einrichtungen“, freute sich der Vorsitzende des Dokumentations- und Kulturzentrums, Romani Rose, bei der Präsentation. red/sin

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