Interkulturelles Zentrum - Opfer rechter Gewalt im Blickpunkt Plakataktion nach Hanau

Von 
red/sin
Lesedauer: 

Heidelberg. Ein rechtsextremer Terrorist hat am 19. Februar vergangenen Jahres in Hanau zehn Menschen getötet. Laut Ermittlungen handelte er aus rassistischen Motiven und machte gezielt Menschen mit Migrationsgeschichte zu Opfern. Anlässlich des ersten Jahrestages gedenkt das Interkulturelle Zentrum Heidelberg (IZ) der Opfer von Hanau und aller Opfer rechter Gewalt in Deutschland mit einer Plakataktion. Die Plakate sollen vom 10. bis 24. Februar in der Stadt zu sehen sein.

„Kein Vergessen“

AdUnit urban-intext1

Gezeigt wird nach Angaben des IZ unter anderem das Plakat „Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland nach 1945“. Es stammt aus dem Buch „Kein Vergessen“ von Thomas Billstein, das im Oktober im Unrast Verlag erschienen ist. Darin dokumentiert der Autor die Geschichten von 300 Menschen, die nach 1945 aus rassistischen, antisemitischen, antiziganistischen und sozialdarwinistischen Motiven von Rechtsextremisten getötet wurden. red/sin