Tag der Arbeit - Rund 200 Teilnehmende bei Kundgebung des DGB auf dem Heidelberger Marktplatz

Mai-Demo mit Maske und Abstand - aber sichtbar

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fab
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Verschiedene Gewerkschaften, Parteien und Verbände hatten zur Kundgebung auf dem Heidelberger Marktplatz aufgerufen. © Philipp Rothe

Heidelberg. Eine Kundgebung mit 100 Teilnehmenden hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für den 1. Mai in Heidelberg angemeldet. Es waren dann aber rund 200 Menschen, die sich am Tag der Arbeit auf dem Marktplatz einfanden. „Das hat uns positiv überrascht“, sagte Regionssekretärin Maren Diebel-Ebers.

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Man wolle die Schutzmaßnahmen verantwortungsbewusst einhalten, aber gleichzeitig sichtbar und kämpferisch sein, hatte der Gewerkschaftsbund im Vorfeld angekündigt. Das sei auch gelungen, so Diebel-Ebers: „Im Großen und Ganzen haben sich alle gut an Abstand und Regeln gehalten.“

Hauptredner in Heidelberg war Andreas Schackert, Landesfachbereichsleiter Verkehr bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Er nahm vor allem die Lage im öffentlichen Dienst unter die Lupe.

Das bundesweite Motto für die Kundgebungen am 1. Mai lautete in diesem Jahr: Solidarität ist Zukunft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert unter anderem, dass der Stadt mehr Geld in die Hand nimmt, um die Beschäftigten in der Pflege zu stärken. „Die Pandemie hat das Brennglas auf bestehende Probleme gehalten“, so Maren Diebel-Ebers. „Im Pflegebereich war der Druck schon vorher groß – jetzt hat er weiter zugenommen.“ 

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