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Medizin

Hopp-Stiftung fördert Projekte - über drei Millionen Euro fließen an Uniklinik

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Heidelberg. Über eine Förderung von insgesamt rund drei Millionen Euro bis zum Jahr 2024 freut sich das Zentrum für Arzneimittel-Studien bei Kindern am Universitätsklinikum Heidelberg. Wie die Klinik am Donnerstag mitteilte, finanziere die Dietmar Hopp Stiftung den Aufbau und die Weiterentwicklung des Pädiatrischen Klinisch-Pharmakologischen Studienzentrums „paedKliPS“ insgesamt vier Jahre lang mit 810 000 Euro. Gleichzeitig fördere die Stiftung zwei klinische Forschungsprojekte des Zentrums mit 2,1 Millionen Euro.

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Viele Medikamente werden bei Kindern ausschließlich auf Basis von Daten bei Erwachsenen angewendet und dosiert, weil Arzneimittelstudien für diese besonders empfindliche Patientengruppe bislang in vielen Anwendungsbereichen fehlen. Ziel von „paedKliPS“ sei es, Patientinnen und Patienten vom Frühgeborenen- bis ins junge Erwachsenenalter im Rahmen streng kontrollierter Studien den Zugang zu neuen Arzneimitteltherapien mit Ausnahme von Krebstherapien zu öffnen, wie das Klinikum weiter mitteilte.

„Die dürftige Studienlage zur Medikamentenwirkung bei Kindern und Jugendlichen ist nicht akzeptabel. Sie wie kleine Erwachsene zu behandeln, ignoriert die Besonderheiten des sich entwickelnden Organismus und kann zu Fehldosierungen und Nebenwirkungen führen“, betonte Professor Georg F. Hoffmann, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am UKHD und einer der „paedKliPS“-Gründer. „Wir bedanken uns herzlich bei der Dietmar Hopp Stiftung, dass sie uns dabei unterstützt, Arzneimitteltherapien für Kinder sicherer zu machen“, fügte er hinzu. 

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