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Spende

Heidelberger KiTZ erhält 96 500 Euro

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Heidelberg. Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) hat eine Förderung in Höhe von 96 500 Euro erhalten. Wie die Einrichtung am Mittwoch mitteilte, fließen die Mittel – gestiftet von der Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung – in einen gemeinsamen Forschungsfonds des KiTZ und des Prinses Máxima Centrums in Utrecht. Beide Zentren würden sich dafür einsetzen, Krebs bei den Kleinsten intensiv zu erforschen, um allen Kindern in Europa eine effektivere Behandlung zu ermöglichen, heißt es weiter in der Mitteilung.

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35 000 Kinder und Jugendliche würden in Europa jährlich an einem Tumor oder an Blutkrebs erkranken, so das KiTZ. Etwa ein Fünftel der Betroffenen könne durch die derzeit verfügbaren Standardtherapien nicht geheilt werden. Mit der Förderung der Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung soll unter anderem der Einfluss von Ernährung auf den Verlauf einer Chemotherapie untersucht werden. Ein zweites Forschungsprojekt, das von den Mitteln profitiert, beschäftigt sich mit den zellulären Mechanismen, durch welche Hirntumore umliegendes Gewebe für ihr Tumorwachstum nutzen.

„Dass Kinder auch heute noch aufgrund fehlender Therapien nicht geheilt werden können, macht uns besonders betroffen. Wir haben daher nicht lange gezögert, zwei Projekte in der Kinderonkologie über den Forschungsfonds des KiTZ und des Prinses Máxima Centrums zu fördern“, sagte Hansjörg Elzer, Vorstand der Stiftung, laut Mitteilung vom Mittwoch. Das KiTZ ist eine kinderonkologische Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg.

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