Gute Vorzeichen

Michaela Roßner zum Nachtbürger-meister

Von
Michaela Roßner
Lesedauer:

Ausgerechnet am letzten „Geister-Abend“ wählt Heidelberg nach langem Hin und Her die ersten Nachtbürgermeister: Dass die Entscheidung just einen Tag fiel, bevor Baden-Württemberg für Nicht-Hotspots Ausgangsbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperre aufhob, darf als gutes Vorzeichen gewertet werden.

AdUnit urban-intext1

Zwar konnten die erfolgreichen Kandidaten und andere Unterstützer des Nachtlebens darauf jetzt keinen trinken gehen. Denn die Kneipen bleiben ja noch geschlossen. Aber es ein wichtiges, positives Signal: Die Pandemie wird irgendwann zu Ende sein und die Stadt weiß um den Wert ihrer gastronomischen Vielfalt und Ausgehqualitäten.

Auf die beiden Nachtkümmerer indes kommt kein leichter Job zu. Müssen sie doch irgendwie die Interessen von Partyvolk, Altstadtbewohnern, Kneipenbetreibern und Touristen unter einen Bierdeckel bringen. Und es bleibt die juristische Auseinandersetzung zum Thema Lärmschutz, den die Stadt mit Anwohnern ausficht. Nun gilt es aber erst einmal, die Pandemie zu überstehen – nicht nur Wirtschaften bangen um ihre Zukunft.

Redaktion Redakteurin Redaktion Metropolregion/Heidelberg