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Justiz

69-Jähriger wegen des Verdachts der Brandstiftung in Psychiatrie untergebracht

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sh/pol/pm
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Heidelberg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg hat das Amtsgericht Heidelberg am Mittwoch einen Unterbringungsbefehl gegen einen 69-Jährigen erlassen. Laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim stehe der Mann im dringenden Verdacht, am Dienstagabend im Zeitraum zwischen 19.15 Uhr und 19.55 Uhr in einer Garage in der Neuen Schloßstraße den Inhalt eines Müllcontainers angezündet und sich dann von der Garage entfernt zu haben. Hierbei soll ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstanden sein.

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Die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Polizeipräsidium Mannheim teilten weiter mit, dass Beamten den 69-jährigen Tatverdächtigen kurze Zeit später in unmittelbarer Nähe des Tatorts festnahmen. Dabei leistete er Widerstand, indem er die Polizisten mit Gegenständen bewarf sowie trat und schlug.

Beim derzeitigen Stand der Ermittlungen bestehe der Verdacht, dass sich der Beschuldigte zum Zeitpunkt der Tatausführung im Zustand der Schuldunfähigkeit befunden hat.

Der 69-Jährige wurde am Mittwoch, dem 13.10.2021, der zuständigen Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Heidelberg vorgeführt, die die einstweilige Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus anordnete, den Unterbringungsbefehl dem Beschuldigten eröffnete und ihn in Vollzug setzte. Im Anschluss wurde der Beschuldigte in die forensische Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses eingeliefert.

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Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern weiter an.

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