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Eskalation vermieden

30 Platzverweise gegen aggressive Personengruppe in Heidelberg ausgesprochen

Von 
pol/kpl
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© Rolf Vennenbernd

Heidelberg. Die Polizei hat in der Nacht auf Samstag 30 Platzverweise auf dem Heidelberger Marktplatz ausgesprochen. Zwei weitere Personen wurden nach Angaben der Behörde in Gewahrsam genommen. Auf dem Marktplatz soll eine aggressive Grundstimmung geherrscht haben, die sich auch gegen die Einsatzkräfte gerichtet haben soll.

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Eigentlich fahndete die Polizei gegen 1 Uhr wegen einer Auseinandersetzung, bei der eine Person verletzt worden war, nach den flüchtigen Beteiligten. Dabei stellte sie die Personengruppe auf dem Marktplatz fest. In dieser wurden auch die Beschuldigten des Streits vermutet. Als die Beamten erblickt wurden, rannten einige Personen aus der Gruppe in verschiedene Richtungen. Der Polizei gelang es jedoch, sie aufzuhalten. Die Personalien wurden aufgenommen.

Im Laufe des Einsatzes soll sich die aggressive Grundstimmung aufgeschaukelt und immer mehr gegen die Beamten gerichtet haben. Um eine Eskalation zu vermeiden, sprach die Polizei die 30 Platzverweise aus, denen die Beteiligten größtenteils nachkamen. Zwei Personen sträubten sich jedoch derart gegen die Aufforderung, dass Anzeigen aufgenommen wurde und sie in schließlich Gewahrsam landeten.

Mehrere Straftaten aufgedeckt

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Durch den Dialog mit den Beteiligten sei es den Einsatzkräften gelungen, weitere Straftaten, die an diesem Abend in der Heidelberger Innenstadt begangen worden waren, aufzudecken. Dabei handelte es sich unter anderem um eine Körperverletzung mit zwei leicht verletzten Personen, bei denen der Täter gestellt werden konnte, eine Erpressung durch drei Personen, die ebenfalls festgenommen wurden, und eine Körperverletzung mit Beleidigung.

"Der Vorfall zeigt, dass unser Konzept aus hoher Präsenz, deeskalierende Heransgehensweise und Gesprächsführung, aber auch beherzte Intervention, greift, wenn diese nötig sein sollte, so dass eine Eskalation mit schwerwiegenderen Folgen verhindert werden kann“, sagte Polizeipräsident Andreas Stenger zu dem Einsatz.

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