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Einsatz  

14 Fahrer in Heidelberg unter Drogen unterwegs

Insgesamt 28 Strafverfahren und 158 kontrollierte Personen. Bei der Verkehrkontrolle am Montag in Heidelberg lag der Schwerpunkt auf Drogen und Alkohol im Straßenverkehr.

Von 
Heike Rentsch
Lesedauer: 
© Julian Stratenschulte

Heidelberg. Insgesamt 28 Strafverfahren hat die Polizei nach einer Verkehrskontrolle in Heidelberg eingeleitet. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Bekämpfung der „Hauptunfallursache Drogen und Alkohol im Straßenverkehr“, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Beamten des Polizeireviers Heidelberg Süd hatten in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam Drogen im Straßenverkehr (KODIS) der Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Mannheim am Montag zwischen 13 und 20 Uhr in der Speyerer Straße auf Höhe des Carl-Friedrich-Gauß-Rings kontrolliert.

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Insgesamt seien 78 Fahrzeuge und 158 Personen kontrolliert worden, bei 14 Fahrern stellten die Einsatzkräfte drogentypische Auffälligkeiten fest, weshalb diese eine Blutprobe abgeben mussten, hieß es weiter. Gegen diese Personen werde nun wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss ermittelt. Weiter werde gegen diese Personen ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Drogenbesitzes eingeleitet. Ein Kontrollierter war zudem ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs und ein weiterer nutzte sein Auto ohne Versicherungsschutz. Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamtinnen und Beamten mehrere Kleinstmengen Cannabis. Auch in diesen Fällen seien Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet worden, teilte die Polizei mit.

Widerstand gegen Beamte

Besonders unkooperativ hatte sich der Begleiter eines Porsche-Fahrers gezeigt. Letzteren hatten die Beamten gegen 15.30 Uhr angehalten. Der Beifahrer wurde gegenüber den Beamtinnen und Beamten verbal aggressiv und verweigerte die Nennung seiner Personalien, hieß es. Als er nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, versuchte er zudem, sich der Kontrolle zu entziehen. Der 35-Jährige habe Widerstand geleistet und musste von den Beamten zu Boden gebracht werden. Hierbei verletzte sich der Mann leicht. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten blieben unverletzt.

Die Hintergründe für sein Verhalten sind nun Teil der Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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