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Parlament - Mehrheit von SPD und Freien Wählern

Ruftaxi wird geprüft

Von 
mibu
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Groß-Rohrheim. Die Gemeindevertretung Groß-Rohrheim will die prüfen lassen, ob künftig Ruftaxis von Groß-Rohrheim nach Einhausen fahren sollen. Da der Kreis dem Ansinnen nach einer direkten Busverbindung ohne Umweg über Langwaden nicht zugestimmt hat, stellten die Freien Wähler diesen Antrag.

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Als ein Grund wird die bessere Anbindung an die Busse nach Bensheim, Lorsch oder Heppenheim genannt, die auch Schülern helfen würde, die auf die Werner-von-Siemens Schule gehen wollen. Im kommenden Schuljahr sind das fünf. „Außerdem profitieren auch die Einhäuser hiervon, bekommen sie doch einen Anschluss an die S-Bahn nach Mannheim“, begründete Walter Öhlenschläger den Antrag. Geplant sind vier Fahrten täglich, zunächst für ein Jahr auf Probe. Die Kosten in Höhe von bis zu 20 000 Euro müsste Groß-Rohrheim tragen.

Während die SPD das Ansinnen unterstützt, sieht die LiGR das Ganze kritisch. „Es gibt genug Verbindungen an die Bergstraße“, sagte Ella Bersch. Und Mitstreiter Dieter Engert fügte an: „Warum soll die Allgemeinheit für den Schulweg von fünf Schülern zahlen?“ Bürgermeister Rainer Bersch erinnerte an die Verhältnismäßigkeit der Mittel, da es sich ja um Steuergelder handelt. „Wir schaffen hier einen Präzedenzfall. Ich möchte wissen, was wir machen, sollte jemand auf die Idee kommen, sein Kind auf dem Litauischen Gymnasium in Hüttenfeld anzumelden.“ Trotzdem fand der Prüfantrag eine Mehrheit von zehn Ja-Stimmen aus den Reihen der Freien Wähler und der SPD. mibu

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