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Jugendrat - Konstituierende Sitzung am 28. Oktober / Bersch unterstreicht Bedeutung für die Gemeinde

Quintett gibt der Jugend eine Stimme

Von 
Michael Burmeister
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Tamara Menger, Maila Rittler, Anton Keil, Julia Jährling und Justus Olf bilden den neuen Groß-Rohrheimer Jugendrat. © Michael Burmeister

Groß-Rohrheim. Vielleicht hatte man seitens der Kommunalpolitik Schlimmeres erwartet. 333 Kinder und Jugendliche waren angeschrieben worden – gekommen waren immerhin sieben Jugendliche. In der Rathausscheune sollte ein neuer Jugendrat gegründet werden, nachdem der bisherige vor allem wegen der Corona-Pandemie mehr oder wenig zur Untätigkeit gezwungen war. Vor allem aus dem Sport- und Kulturausschuss kam noch vor den Kommunalwahlen immer wieder der Wunsch, das Gremium nicht sterben zu lassen. Und so dürften nun alle froh sein, dass es geklappt hat.

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Groß-Rohrheim hat einen neuen Jugendrat – besetzt mit fünf engagierten Jugendlichen. Darunter auch zwei, die bisher schon Mitglied waren. Und bei den Wahlen musste für den fünften und letzten Platz eine Stichwahl herhalten. Ein gutes Omen also zu Beginn, dass das Gremium auch versuchen wird, sich nicht nur zu engagieren, sondern auch Wünsche der Groß-Rohrheimer Jugend einzubringen. Genau darum hatte Bürgermeister Rainer Bersch in seiner Begrüßungsrede auch gebeten. „Wir Älteren wollen wissen, was die Jugend möchte. Es wäre schön, eigene Ideen von euch zu hören“, sagte Bersch, der darum bat, dass die Mitglieder des Jugendrats sich aktiv einbringen können, wenn es um Themen für Kinder und Jugendliche im Ort geht. Das Ganze soll aber völlig zwanglos sein.

„Gemeindeparlament und auch Fachausschuss müssen euch anhören. Es ist ja auch so, dass wir Erwachsenen eure Wünsche nicht kennen“, erklärte der Bürgermeister, der noch anfügte, dass sowohl die Verwaltung als auch er stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendlichen haben. Als ein aktuell spezielles Projekt für die Jugend in Groß-Rohrheim nannte Bersch die geplante Dirt-Bike-Strecke neben der evangelischen Kita. Von den Jugendlichen selbst war schon zu hören, dass sie sich einen neuen Treffpunkt wünschen. Das war früher im Sommer der Badesee, doch das ist ja nun nicht mehr möglich. Und der Graben in der Nähe des Basketballplatzes sollte von den Dornenbüschen befreit werden, sagte etwa Tamara Menger.

Bei den Wahlen gab es in der ersten Runde zunächst ein klares Ergebnis. In den Jugendrat gewählt wurden Maila Rittler und Tamara Menger. Die beiden Schülerinnen sind 15 beziehungsweise 14 Jahre alt und erhielten im ersten Wahlgang die meisten Stimmen. Jeweils gleichauf lagen Justus Olf (13 Jahre) sowie Julia Jährling (15 Jahre). Bei der anschließenden Stichwahl konnte sich Anton Keil gegen Julia Gruber durchsetzen. Am 28. Oktober wird sich der Jugendrat dann zu seiner konstituierenden Sitzung treffen, um aus seinen Mitgliedern einen Vorsitzenden beziehungsweise eine Vorsitzende zu wählen. Ein Anfang in Sachen Jugendrat ist gemacht. Nun müssen ihn die Jugendlichen noch mit Leben füllen.

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