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Kommunalpolitik - Haupt- und Finanz- tagt gemeinsam mit Bauausschuss in Groß-Rohrheim / Experte erklärt Vorteile von LED-Leuchten

Klare Mehrheit spricht sich für Hundewiese aus

Von 
Michael Burmeister
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Groß-Rohrheim. 567 Leuchten erhellen die Straßen von Groß-Rohrheim. Welche Vorteile die Umstellung auf neueste LED-Technik bietet, erklärte Fachmann Andreas Schmitt vom EWR den Mitgliedern des Haupt- und Finanz- sowie des Bauausschusses. Wenn alle Laternen umgerüstet sind, spare die Gemeinde nicht nur rund 20 000 Euro im Jahr, spare zudem 100 000 Kilowattstunden Energie und reduziere dementsprechend den CO2-Verbrauch.

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Die Investition für die Umstellung koste rund 6000 Euro jährlich würde in den kommenden fünf Jahren verrechnet. Fürs Umrüsten brauche EWR etwa ein Jahr, so Schmitt. Und es müssten keine Leuchten versetzt werden, alle Standorte blieben erhalten. Der Energieversorger will noch prüfen, ob es für die Umstellung Zuschüsse gibt. Nach nur kurzer Diskussion votierte der Finanzausschuss einstimmig dafür und gab eine entsprechende Empfehlung ans Gemeindeparlament.

Andreas Schmitt von EWR informiert über LED-Leuchten. © Burmeister

Die Kommunalpolitiker sprachen sich zudem dafür aus, den Eltern die Kita-Gebühren während des Lockdowns zu erstatten. Denn diese waren für die kommunale Kindertagesstätte zunächst erhoben worden. Für die Monate April und Mai soll das Geld nun zurückgezahlt werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde dafür einen finanziellen Ausgleich vom Land erhalten. Nun erhielt sie aus Wiesbaden erneut 42 000 Euro für entgangene Kitagebühren.

Die neue Fraktion Leben in Groß-Rohrheim (LiGR) wünscht sich eine Hundewiese – wie es sie schon in Bürstadt und nun auch Biblis gibt. Die Kosten dafür werden auf rund 22 000 Euro geschätzt. Finanziert werden soll das Angebot über die Hundesteuer, die im Jahr etwa 15 000 Euro in die Kasse spüle. Allerdings muss zuerst ein geeigneter Standort her. Zudem seien Pflege- und Folgekosten unberechenbar.

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Zaun am Vogelpark defekt

„Ich habe mich beim Vorsitzenden des Hundevereins erkundigt. Dort wäre so etwas nicht möglich. Kommt nur einer mit einer läufigen Hündin aufs Gelände, ist eine Nutzung des Geländes für den Hundesport für eine gewisse Zeit nicht mehr möglich“, sagte Bürgermeister Rainer Bersch. Wegen der Kosten für die Umzäunung fragte Matthias Dobry (CDU): „Der Zaun am Vogelpark ist schon lange defekt, und hier soll Geld für einen neuen Zaun ausgegeben werden?“ Bei der Abstimmung wurde der LiGR-Antrag knapp bei zwei Jastimmen und drei Enthaltungen angenommen.

Klärungsbedarf besteht auch beim zweiten LiGR-Antrag. Die Fraktion wünscht sich, dass die Sitzungen im Internet übertragen werden. Dies müsse nicht unbedingt als Live-Stream sein, sondern könnte auch bearbeitet und zeitversetzt ins Netz gestellt werden. Dabei ergaben sich im Ausschuss einige Fragen: Wer wird gefilmt? Wer ist an der Kamera? Welche Kosten entstehen, und wer trägt sie? Antworten darauf soll nun die Verwaltung finden.

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