Fußball-Kreisoberliga

FC Alemannia mit prominentem Zuwachs

Vorsitzender Klaus Anthes zieht eine Bilanz zur Saison, die er mit Rückkehrer Patrick Schmitt erfolgreich beenden will

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hias
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Rückkehrer: Torjäger Patrick Schmitt läuft ab der Rückrunde wieder für den Fußball-Kreisoberligisten FC Alemannia Gross-Rohrheim auf. © Berno Nix / Julian Lösch

Groß-Rohrheim. Wenn Fußball-Kreisoberligist FC Alemannia Groß-Rohrheim am 5. März mit der Auswärtsbegegnung bei der SSG Einhausen in die Restrunde startet, kann er sich über einen prominenten Zugang freuen. „Es macht uns allen Spaß, dass Patrick Schmitt wieder bei uns ist, der zuletzt bei Olympia Biebesheim spielte. Patrick weiß wo das Tor steht“, vermeldet Groß-Rohrheims Vorsitzender Klaus Anthes einen Zugang, der seinen Verein weiterbringen dürfte.

Diese Euphorie wird nicht zuletzt durch die Statistik genährt. So erzielte Schmitt in der Saison 2017/18 19 Tore für den FC Alemannia. In der darauffolgenden wegen Corona abgebrochenen Saison 2019/20 schoss er immerhin noch neun Tore, ehe er dem FC Alemannia vorerst den Rücken kehrte.

Goldener Oktober

Zuwachs können die Groß-Rohrheimer in dieser Winterpause durchaus gut gebrauchen. Mit Tim Deisenroth und Jan Geymeier, die beide zum TSV Elmshausen zurückkehren, verringert sich die Kaderstärke. Auch wenn beide eher über die Bank kamen, als dass sie einen Stammplatz innehatten. Immerhin trug sich Geymeier in der laufenden Saison dreimal in die Torschützenliste ein.

Wagt Alemannia-Vorsitzender Klaus Anthes einen Rückblick auf den Saisonbeginn, so hat er durchaus Grund zur Zufriedenheit. Zwar zählen die Blau-Weißen aus der Riedgemeinde nicht zu den Spitzenteams, doch blieben sie in der Kreisoberliga weiterhin in der oberen Tabellenhälfte. Dabei setzten sie gleich am ersten Spieltag Anfang August ein Ausrufezeichen, als sie den TV Lampertheim mit einem 5:0-Erfolg nach Hause schickten. Alle fünf Treffer – vier davon in der ersten Halbzeit – erzielte an diesem heißen Sommertag Marcel Eckhardt.

Dass die Bäume aber nicht in den Himmel wachsen, mussten die Rohrheimer schon eine Woche später anerkennen. Beim Mitfavoriten SG Unter-Absteinach gab es eine 2:6-Niederlage. „Da haben wir nie zu unserer Form gefunden und zurecht eins auf den Deckel bekommen“, fand damals auch Groß-Rohrheims Trainer Georg Eckhardt klare Worte.

Eine Woche später zeigten die Groß-Rohrheimer beim 1:1 gegen die starke SSG Einhausen eine ordentliche Leistung. Allen voran Leonardo Muzhaqui, der die Einhäuser Gegenspieler auf der rechten Außenbahn des Öfteren zum Tänzchen bat. Doch kaum war die Begegnung abgepfiffen, war der Abgang Muzhaquis perfekt. Er kehrte aus beruflichen Gründen zurück zum A-Ligisten SG Reichenbach im Odenwald. Aber auch ohne Muzhaqui blieben die Groß-Rohrheimer in Form und siegten am 28. August beim Mitfavoriten Olympia Lorsch mit 3:0.

Und der Monat Oktober 2022 war für die Blau-Weißen ein goldener. Denn hier gab es gegen Biblis, Birkenau, Unter-Flockenbach und Mitlechtern vier Siege zu feiern. Lediglich am 23. Oktober musste sich der FCA mit einem 1:1-Unentschieden gegen die Tvgg Lorsch begnügen.

Der November begann zwar mit einem 4:2-Heimerfolg über die SG Azzurri/Olympia Lampertheim, doch danach verlor der Traditionsverein bei Eintracht Wald-Michelbach II, beim TV Lampertheim und zu Hause gegen die SG Unter-Abtsteinach. „Wenn wir in dieser Saison weiterhin erfolgreich Fußball spielen wollen, wird es wichtig sein, vom Auswärtsspiel in Einhausen nicht mit leeren Händen zurückzukehren“, wirft Anthes bereits einen Blick auf den ersten März-Sonntag voraus. Um für dieses Spiel gewappnet zu sein, trainiert Trainer Georg Eckhardt und seine Mannen bereits seit dem 24. Januar. hias

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