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Kommunalpolitik - Weitere 47 000 Euro für Allee nötig

Dorfzentrumbleibt im Gespräch

Von 
mibu
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Groß-Rohrheim. Eigentlich waren sich in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung in Groß-Rohrheim alle einig, dass man für die Allee weitere 47 000 Euro in den Haushalt stellen wird. Das Geld kommt aus den Mitteln des 750 000 Euro starken Investitionszuschusses des Landes Hessen. Kurt Kautzmann und seine CDU-Fraktion sind sich sicher, dass die Verteuerung der Planer verschuldet habe. „Hätte dieser mit den Ausschreibungen bereits Ende 2020 begonnen und nicht erst sechs Monate später.“ Dem widersprach Walter Öhlenschläger (Freie Wähler – Bürger für Groß-Rohrheim). Mit 14 Ja-Stimmen wurde der Aufstockung der Mittel für die geplanten Bauernmarkt-Pavillons in der Allee entsprochen.

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Zurück in den Bauausschuss verwiesen wurde der SPD-Antrag zum geplanten Dorfzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Kirsch. Die SPD stellt sich hier, wie auch die Bürger für Groß-Rohrheim, die Unterbringung eines Cafés vor, eine Bücherei, ein Raum für Veranstaltungen und das Ganze versehen mit einer Tiefgarage.

Bürgerbeteiligung gefordert

Walter Öhlenschläger, der den SPD-Antrag für seine Fraktion voll unterstützt, ergänzte noch, dass man sich für das Projekt eine direkte Bürgerbeteiligung wünscht. „Das Ganze ist derzeit einfach nicht zu finanzieren,“ sagte Kurt Kautzmann (CDU) dazu. Außerdem würde dieses Haus eine Konkurrenz zu den Planungen in der Allee nebenan darstellen. Auch das vielleicht demnächst frei werdende Sängerheim sollte man in die Überlegungen mit einbeziehen, betonte Kautzmann. Dem ergänzenden BfGR-Antrag zum Dorfzentrum wurde anschließend mehrheitlich entsprochen. Die BfGR bittet die Verwaltung darum, Fördermöglichkeiten des Landes Hessen für das Vorhaben auszuloten. mibu

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