Edingen: Kein Führungswechsel bei der VdK-Hauptversammlung / Stabile Finanzlage Willi Pulster bleibt Chef des Sozialverbandes

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173 Mitglieder zählt der VdK-Ortsverband Edingen. Rund 40 von ihnen hatten sich im "Friedrichshof" zur Jahreshauptversammlung eingefunden. Auf viele Aktivitäten blickte Vorsitzender Willi Pulster in seinem Jahresresümee zurück. Ob es der Fasnachtsnachmittag, der Tagesausflug nach Maulbronn oder der besinnliche Nachmittag im Advent war: "Die Veranstaltungen waren immer bestens besucht".

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Herzlich bedankte er sich bei Christel Jung, Emma Schock und Adelheid Eiglmaier, die seit Jahren unermüdlich als Glückwunschboten Grüße überbringen. Emma Schock, die auch das Amt der Kassenführerin belegt, bescheinigte dem Ortsverband eine stabile Finanzlage. Willi Pulster bedauerte ihre Entscheidung, das Amt der Kassenwartin abzugeben. Dennoch bleibt sie dem Vorstandsteam als Kassenprüferin treu. Die Revisoren Ludwig Röder und Irene Wagner bescheinigten ihr eine einwandfreie Buchführung, und so stand der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft nichts mehr im Wege.

Willi Pulster, langjähriger Vorsitzender der VdK-Familie, hatte im Dezember seinen Rückzug zur Hauptversammlung angekündigt. Doch dann stand die designierte Nachfolgerin Christel Hanreich kurzfristig nicht mehr zur Verfügung. Daher entschloss sich Pulster, das Amt weitere zwei Jahre zu übernehmen. Bei den Neuwahlen wurden Willi Pulster als 1.Vorsitzender und Christine Jung als seine Stellvertreterin bestätigt. Die Kasse übernimmt Ludwig Röderer. In Personalunion übernahm Pulster das Amt des Schriftführers. Frauen- und Hinterbliebenenbeauftragte wurde Adelheid Eiglmaier. Als Beisitzer fungieren Rosel Erny, Agnes Pulster und Anna Maria Röderer. Die Kasse prüfen werden Emma Schock und Irene Wagner.

Hans Holzinger vom Kreisvorstand erläuterte in seinem Referat die aktuelle Rentensituation. Die Rentenerhöhung in 2008 sei zu gering. Daher plädierte er für einen höheren Anstieg, denn bei einer durchschnittlichen Rente von 1000 Euro sei ein sorgenfreies Leben im Alter kaum möglich: "Die Altersarmut ist ein Problem, das in Gesellschaft und Politik unterschätzt wird." Die stetig wachsende Mitgliederzahl des VdK sei sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Menschen einen Anwalt gegen die sozialen Ungerechtigkeiten benötigten.

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In Juli 2009 fährt der VdK-Sozialverband ins beschauliche Bodenwerda. Auch ein Muttertagskaffee ist in Planung. burg