Edingen-Neckarhausen - Soforthilfe für Selbstständige SPD schaltet Corona-Hotline

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red
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Mit ihrem Antrag auf Prüfung eines kommunalen Rettungsschirms ist die SPD Edingen-Neckarhausen vorerst gescheitert. Das Kommunalrechtsamt sieht hier keine Zuständigkeit der Gemeinde, wie Bürgermeister Simon Michler dieser Redaktion sagte (wir berichteten). „Wir finden schade, dass sich keine rechtliche Grundlage für unsere Idee findet, einheimische Betriebe, bei denen sich eine wirtschaftliche Schieflage abzeichnet, kurzfristig zu unterstützen“, schreibt die SPD dazu. Man bedauere das, müsse es aber zur Kenntnis nehmen.

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In einer Pressemitteilung weisen die Sozialdemokraten auf bereits bestehende Fördermöglichkeiten für Selbstständige und Kleinunternehmen hin, die Ende März der Bund und das Land Baden-Württemberg in der aktuellen Corona-Krise als Sofortprogramm aufgelegt haben. Gefördert würden Betriebe bis 50 Personen mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss. Der Zuschuss sei gestaffelt nach Betriebsgröße. Betriebe unter zehn Arbeitnehmer und Soloselbstständige könnten bis zu 9 000 Euro Soforthilfe beantragen, ab 10 und unter 50 Arbeitnehmer seien sogar bis zu 30 000 Euro an finanziellen Hilfen möglich.

Die SPD Edingen-Neckarhausen möchte den Betroffenen bei der Beantragung des Zuschusses zur Seite stehen und hat deshalb eine Hotline dazu eingerichtet. Wer Hilfe benötigt oder Fragen zum Ausfüllen der Formulare braucht, kann sich unter der Telefonnummer 06203/53 43 melden. Die SPD nimmt die Fragen entgegen und versucht, Hilfestellung zu geben. red